Weihnachtssymbol ist ein Gemeinschaftswerk

Historie Pyramide im Rabenstein-Center erzählt vom Zusammenhalt

Zum elften Mal wird am 1. Dezember im Rabenstein-Center die Pyramide angeschoben. Mit ihren 13 Figuren versprüht sie nicht nur pure Weihnachtsstimmung, sie erzählt zudem gleich zwei Geschichten. "Zum einen sind die Figuren der Rabensteiner Historie nachempfunden - insbesondere wurden die Textilindustrie und der Bergbau thematisiert. Auf der anderen Seite erzählt die Pyramide vom Zusammenhalt des Stadtteils, schließlich ist sie das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit hiesiger Handwerksbetriebe", erklärt Gottfried Reuter von der Unabhängigen Bürgerinitiative Rabenstein. Im Januar 2001 entwickelte die Initiative die Idee für den Bau einer dreigeschossigen Weihnachtspyramide. Bereits im selben Jahr kam sie erstmals zum Einsatz. "Vom Zimmermann über den Elektriker bis hin zum Bauschlosser halfen mehr als zehn Betriebe tatkräftig mit. Die 60 Zentimeter hohen Figuren wurden vom Grünaer Schnitzverein nach unseren Vorstellungen gefertigt", blickt Reuter zurück. "Die Entwürfe stammten vom Künstlerpaar Joachim und Renate Rieß." Um die Kosten von umgerechnet knapp 9.000 Euro zu decken, wurden die Figuren in den Folgejahren symbolisch an Handwerker und Privatpersonen verkauft. Im Jahr 2002 erhielt die sechs Meter hohe Pyramide als Abschluss eine Haube, die an den Turm der Burg Rabenstein erinnert. Vor zwei Jahren erhielt das Gemeinschaftswerk einen neuen Anstrich. Reuter: "Am 1. Dezember laden wir ab 13 Uhr Groß und Klein wieder zum Anschieben und zu einem bunten Programm ein."