Weitere "Brücken in die Zukunft" geplant

Straßenbau Förderungen für Chemnitz

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Foto: nastenkapeka/Getty Images/iStockphoto

Investitionskraftstärkungsgesetz - hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich eine Förderung des Freistaates Sachsen, der damit Gemeinden, Landkreise und Kreisfreie Städte bei der Durchführung von Investitions- und Erhaltungsmaßnahmen bis zum Jahr 2020 unterstützt.

Im vergangenen Jahr profitierte auch Chemnitz vom sogenannten Fonds "Brücken in die Zukunft." So wurden unter anderem im Zuge der Lärmreduzierung Abschnitte der Frankenberger Straße und der Erdmannsdorfer Straße erneuert. Zur Herstellung der Barrierefreiheit sind zudem die Bushaltestellen Hechlerstraße, Wartburghof und Konradstraße barrierefrei umgebaut worden.

Die Bauaerbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2019

In diesem Jahr soll mithilfe der Förderung die Fahrbahn Südring im Abschnitt von Markersdorfer Straße bis Helbersdorfer Straße erneuert werden. Geplant ist, die Baumaßnahme in den Sommerferien vom 25. Juni bis Anfang August umzusetzen. Bereits ab dem 26. März wird die Kaßbergauffahrt Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke instandgesetzt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2019. Umleitungsstrecken und Verkehrseinschränkungen werden rechtzeitig bekannt gegeben, teilt die Stadt mit.

Das Programm "Brücken in die Zukunft" hatte der Sächsische Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. hfn



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