Weiterentwicklung der Innenstadt: Das soll sich zukünftig ändern

besuch Vereinbarung zur Standortentwicklung unterzeichnet

Bei seinem Chemnitz-Besuch am Mittwoch brachte Ministerpräsident Michael Kretschmer gute Nachrichten für die Chemnitzer Innenstadt mit. Eine Vereinbarung zur Standortentwicklung, die Kretschmer und Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig unterzeichneten, rückt die Entwicklungsflächen im Theaterquartier zwischen Brückenstraße und Käthe-Kollwitz-Straße und dem jetzigen zentralen Omnibusbahnhof als Universitätsstandort Aktienspinnerei in den besonderen Fokus.

City-Oper-Achse soll sichtbarer werden

Die Weiterentwicklung des Theaterquartiers erfolgt bis Mitte 2020 über die Erarbeitung einer städtebaulichen Rahmenplanung auf Grundlage der vom Büro AS + P erstellten städtebaulichen Studie, die dann öffentlich ausgelegt wird. Dabei werde den Bedarfen des Freistaates und der Stadt Chemnitz durch eine Aufteilung der Flächen Rechnung getragen. Für das landeseigene Gebäude der Brückenstraße 10 wird eine großzügige Durchlässigkeit des Gebäudes hergestellt mit dem Ziel, eine bessere sichtbare Achse in Richtung Kunstsammlung und Oper zu erreichen.

Brühlanbindung in Arbeit

Auch die langersehnte Brühl-Anbindung könnte damit wieder Fahrt aufnehmen. Zum Universitätsstandort Aktienspinnerei besteht zwischen Land und Stadt das Einvernehmen, dass das Gelände des zentralen Omnibusbahnhofes nach einer vollständigen Verlagerung der Verkehrsgesellschaften durch den Freistaat angekauft und entwickelt werden soll. Zieltermin für den Ankauf ist das Jahr 2021.