Wenn morgen die Welt versteinert

Tietz Museum für Naturkunde hat jetzt wieder geöffnet - mit futuristischen Objekten

Das Museum für Naturkunde im Tietz ist seit Montag wieder geöffnet und begrüßt die Besucher derzeit mit futuristischen Objekten. In einer Glasvitrine ist zum Beispiel "The Mobili" zu sehen - ein versteinertes Handy, angesteckt an ein Ladekabel, das nicht erneuerbare Energie in das Handy geladen hat. "Ich habe es versteinert, damit Menschen auch noch in tausenden von Jahren sehen können, was ich in meinem Alltag brauchte und mochte", erläutert der 12-jährige Lenny, der das Objekt gestaltet hat. Die futuristischen Objekte sind in der Projektwerkstatt Mitmach_X "Versteinerter Wald, versteinerte Welt" entstanden. Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren arbeiteten dabei an der Fragestellung, was zukünftige Wissenschaftler von uns fänden, würde morgen unsere Welt versteinern. Unter Anleitung von Museumspädagogin Isabelle Ehle erforschten sie dafür in den Winterferien einzigartige Chemnitzer Fossilien. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiteten Bedingungen, die auf dem Weg ein Fossil zu werden, besonders entscheidend sind. Die kreative Umsetzung der Ideen ihrer "Versteinerten Welt" mündete in Modelle und Objektgeschichten, die nun in der Sonderausstellung "Mein Museum der Träume" zu sehen sind.

Öffnung mit Einschränkungen

Die Öffnung des Museum ist mit einigen Einschränkungen verbunden. Es dürfen sich maximal 40 Besucher in der Ausstellung befinden. Außerdem dürfen sich im Insektarium maximal fünf, im Historischen Kabinett maximal zehn und in der Sonderausstellung maximal sieben Personen gleichzeitig aufhalten. Die Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Eingangsbereich des Museums, an den Garderoben sowie in der Sonderausstellung sind Desinfektionsmöglichkeiten vorhanden. Die Benutzung der Mikroskop-Stationen ist nicht gestattet und es finden derzeit keine Führungen und Veranstaltungen im Museum statt.

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