Wer ist wer auf der Baustelle?

Ratgeber Verband Privater Bauherren

Bauen kostet Zeit, und die scheinen die meisten Menschen nicht mehr zu haben. Nur so lässt sich nach Ansicht des Verbands Privater Bauherren (VPB) der hohe Anteil an Schlüsselfertighäusern erklären: Rund 90 Prozent aller Bauherren planen heute nicht mehr individuell, sondern entscheiden sich für eine vorgefertigte Lösung. Sie suchen in Katalogen, auf Messen und Musterhausausstellungen oder im Internet nach ihrem "Traumhaus". Wird ihnen das ausgewählte Objekt dann auch noch als "schlüsselfertig" und zum "Festpreis" offeriert, greifen viele schnell zu.

Vorschnell, wie der VPB seit Jahrzehnten weiß, denn das Label "schlüsselfertig" ist reine Reklame! Der Begriff ist weder gesetzlich geschützt noch näher definiert. Was der Käufer de facto für sein Geld bekommt, das muss er im Vorfeld vertraglich genau fixieren - und zwar nicht nur, was gebaut wird, sondern auch, wer es für ihn baut. Dazu muss er wissen, mit wem er auf dem Bau eigentlich zu tun hat.

"Wer ist wer am Bau?" heißt der neue VPB-Ratgeber für Bauherren und Immobilienkäufer, den der Verbraucherschutzverband jetzt zusammengestellt hat, um das Dickicht der Helfer am Bau für Laien zu lichten. Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., unter www.vpb.de.