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"Wertschöpfung durch Innovationen steigern"

Industrie "StrategieWerkstatt" - Empfehlungen für die Zukunft

Wie kann sich die Industrie in Sachsen bis 2030 entwickeln? Welchen Herausforderungen werden sich die Unternehmen in den kommenden Jahren stellen müssen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der sächsischen Industrielandschaft erforderlich? Die "StrategieWerkstatt: Industrie der Zukunft" entwickelte seit Anfang 2016 gemeinsam mit den Akteuren der sächsischen Industrie Antworten auf diese Fragen. Nun hat die vom Wirtschaftsministerium initiierte "StrategieWerkstatt" ihre rund dreijährige Arbeit beendet.

Das deutschlandweit bisher einzigartige Verfahren zur Erarbeitung einer Industriestrategie zielte auf eine breite Beteiligung ab: Alle wesentlichen Industrieakteure aus Sachsen waren in den Prozess eingebunden. Ziel war es, die technologischen, wettbewerblichen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen zu beleuchten, die auf die sächsische Industrie mit Perspektive 2030 zukommen werden. An den rund 30 Veranstaltungen in Sachsen, Berlin und Brüssel nahmen rund 1.000 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung teil. Die konkreten Handlungsempfehlungen für die Zukunft sehen unter anderem die Weiterentwicklung von Technologie- und Gründerzentren zu Austauschplattformen und Experimentierräumen vor.

Es gibt noch Luft nach oben

Weiterhin werden die Einrichtung von Transformationslaboren für Industrie und Nachhaltigkeit, Workshops in globalen Innovations-Hotspots und die Gründung einer Software Service Cloud empfohlen. "Die StrategieWerkstatt hat deutlich gemacht, dass die sächsische Industrie ihr Wertschöpfungsniveau steigern muss. Dafür müssen wir viel stärker als bisher bei der Innovationsfähigkeit ansetzen und deutlich machen, dass industrielle Wertschöpfung künftig mehr sein wird als nur Produktion", so Wirtschaftsminister Martin Dulig.