"Wichtiges Instrument für den Wissenstransfer"

Gründungsradar TU Chemnitz zählt zu Deutschlands besten Gründerhochschulen

Die Technische Universität Chemnitz ist laut "Gründungsradar 2018" unter den mittelgroßen Hochschulen Deutschlands unter den Top 10 der Gründerhochschulen zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. An insgesamt 191 staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen wurde analysiert, wie erfolgreich sie bei der Schaffung eines wirkungsvollen Gründungsklimas sind. Im Ranking der 54 untersuchten mittleren Hochschulen in Deutschland mit einer Studierendenzahl zwischen 5.000 und 15.000 belegte die TU Chemnitz punktgleich mit zwei weiteren Hochschulen die Plätze acht bis zehn.

Anstrengungen haben sich ausgezahlt

"Dieses erfreuliche Ergebnis unterstreicht erneut, dass sich die intensiven und vielfältigen Anstrengungen lohnen, um Gründungen durch Wissenschaftler sowie aktuelle und ehemalige Studierende unserer Universität zu fördern", sagt Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. Der für das Gründungsgeschehen zuständige Prorektor für Transfer und Weiterbildung, Uwe Götze, sagt: "Unternehmensgründungen sind und bleiben ein wichtiges Instrument für den Wissens- und Technologietransfer aus unserer Universität, insbesondere in die Region."

Die TU Chemnitz werde künftig die Gründungskultur in Kooperation mit ihren Netzwerkpartnern kontinuierlich weiterentwickeln und habe das Kriterium Unternehmensgründung auch in die Zielvereinbarung der Universität mit dem Freistaat Sachsen aufgenommen. "Um innovative Ausgründungen noch intensiver zu fördern, wurde vor wenigen Wochen an unserer Universität das sogenannte TUClab zur unbürokratischen Unterstützung und Förderung von Gründern eröffnet", ergänzt der Prorektor. Einen erheblichen Anteil am Erfolg der TU Chemnitz hat auch das vom Freistaat Sachsen geförderte Gründernetzwerk Saxeed, das seit 2006 allein in Chemnitz mehr als 600 Gründungsprojekte betreute.