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Wie flexibel ist Arbeiten in Chemnitz?

Städte-Ranking Arbeitsstrukturen sind laut Studie zu starr

Chemnitz schneidet in einem aktuellen Ranking zu flexibler Arbeit schlecht ab. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Bildungsanbieters WBS Gruppe. Das Unternehmen hat eine Arbeitswoche lang täglich mehr als 250.000 Stellenangebote in den 40 größten deutschen Städten auf verschiedene Aspekte eines flexiblen Arbeitsverhältnisses hin analysiert. Insgesamt erreichte Köln am Ende 171 von 240 möglichen Punkten und belegt damit den ersten Platz. Knapp dahinter reihen sich Karlsruhe und Düsseldorf ein.

Teilzeit: Lübeck vorn, Krefeld hinten

Am häufigsten wird Lübecker Arbeitnehmern die Option offeriert, in Teilzeit arbeiten zu können (15,41 Prozent). Außerdem enthalten anteilig am meisten Lübecker Stellenanzeigen das Benefit eines Diensthandys (7,07 Prozent). Von Gleitzeiten profitieren Rostocker am ehesten (2,66 Prozent) und mit einer positiven Work-Life-Balance werben vor allem Wiesbadener Arbeitgeber (13,4 Prozent). Erfurter Arbeitnehmer bekommen am häufigsten Laptops gestellt (3,78 Prozent). Auf dem letzten Platz des Rankings rangiert Krefeld. Die Stadt landet jeweils unter den letzten zehn Platzierungen, wenn es um Diensthandys oder -laptops, eine gute Work-Life-Balance oder die Option, in Teilzeit oder im Homeoffice arbeiten zu dürfen, geht.

Neben Gelsenkirchen landet auch Chemnitz auf den hintersten Rängen. "Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Arbeitgeber ungemein wichtig, potentiellen Arbeitskräften etwas zu bieten, das über ein gutes Gehalt hinausgeht", kommentiert Joachim Giese, Vorstand der WBS-Gruppe, die Analyse. Alle Ergebnisse unter www.wbs-gruppe.de.