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Wie schmucke Technik im Notfall schützen soll

Prävention Griff ans Handgelenk kann Unterschied machen

Der Mensch und sein Bedürfnis, sich durch Schmuck auszudrücken, stehen in der neuen Sonderausstellung des Archäologiemuseums smac im Fokus. Dass Schmuckstücke mehr als nur Ästhetik verkörpern, machte kürzlich das Berliner Unternehmen "Not just a jewel" deutlich.

 

Armband soll im Notfall helfen

Es präsentierte in Chemnitz sein Schmuckarmband Laemon, das neben einer hübschen Optik vor allem eins kann - im Notfall helfen. Durch einen integrierten lauten und stillen Alarm soll es insbesondere Frauen Schutz bieten. Durch den stillen Alarm können Trägerinnen auf diskrete Weise mitteilen, dass sie Hilfe benötigen. Er kann sowohl über den Armreif ausgelöst werden als auch über eine App. Über die App können im Vorfeld Freunde und Familie als Notfallkontakte ausgewählt und sie in einer Not-Situation über den Standort informiert werden.

Der laute Alarm am Armreif wurde entwickelt, damit Personen in einer Notfallsituation auf sich aufmerksam machen können - sei es bei Übergriffen oder Belästigungen im öffentlichen oder auch privaten Raum, bei medizinischen Notfällen oder in anderen Situationen, in denen ein schneller Griff ans Handgelenk den Unterschied machen kann.

 

SMS mit GPS-Daten wird an Notfallkontakte gesendet

Mit einem Finger kann an der Kette am unteren Teil des Armreifens gezogen und damit ein Kontakt im Armband ausgelöst werden. Im selben Moment ertönt die Sirene und kurz darauf geht eine SMS mit den GPS-Daten an die Notfallkontakte, die zuvor in der Laemon-App gespeichert wurden. "Unser Armreif setzt auf den akustischen Schreckmoment, der Angreifer überrascht und das weitere Umfeld auf dich aufmerksam macht", so die Gründerinnen.

 

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