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Wie sich das Küssen entwickelt hat

Studentenprojekt Buchveröffentlichung und Ausstellung in Chemnitzer Galerie Borssenanger

Im Jahr 2018 ist der Kuss ein Stück weit Normalität im Chemnitzer Alltag. Etwa der freundschaftliche Kuss auf die Wange oder der elterliche Kuss von Mama und Papa auf die Stirn ihrer Kinder. Doch wie haben die Chemnitzer im Jahre 1727 geküsst? Im Rahmen der 875-Jahrfeier der Stadt Chemnitz haben sich eine Gruppe Studierender der TU Chemnitz sowie Professor Christoph Fasbender an die Arbeit gemacht, das küssende Chemnitz des Jahres 1727 wieder auferstehen zu lassen.

Buch wurde neu aufgelegt

Grundlage dafür bildet das 1727 in Chemnitz erschienene Buch "Historisch-Philologische Untersuchung von den mancherley Arten und Absichten der Küsse" von Gotthilff Werner. In ihm kategorisiert und beschreibt der Autor sechs verschiedene Formen des Kusses, etwa den göttlichen Kuss oder den Kuss der Wollust. Um diese Welt auch für die Chemnitzer des Jahres 2018 erfahrbar zu machen, wurde die Originalausgabe an heutige Lesegewohnheiten angepasst sowie mit weiterführenden und einordnenden Kommentaren zu den jeweiligen Formen der Küsse versehen.

Als Besonderheit haben 15 namhafte Chemnitzer Künstler speziell für die Gestaltung der Neuveröffentlichung des Buches Sonderarbeiten ihrer Werke angefertigt. Am Freitag, dem Tag des Kusses, wird ab 18 Uhr die Neuveröffentlichung des Buches in der Galerie Borssenanger gefeiert. Neben Buchpräsentation und Ausstellung erwartet Besucher ein handverlesenes Programm, unter anderem mit einer Lesung zum Thema von Magda Decker und einer Impro-Performance zum Kuss von Leonardo Fonseca.



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