Wie soll der neue Marktbrunnen aussehen?

Wettbewerb Ausstellung von ausgewählten Entwürfen in den Kunstsammlungen

Er soll ein Anziehungspunkt in der City auf dem Marktplatz werden, als öffentlicher Kontaktort dienen, an den man gern kommt, möglichst einzigartig aussehen und einen Bezug zu Chemnitz haben. Im letzten Jahr rief die Stadt einen künstlerischen Wettbewerb für den neuen Marktbrunnen im Zentrum aus. Eine Schale, ein Brunnenhaus oder gar eine Wolkenskulptur? Bis zum 28. Juni werden in den Kunstsammlungen Chemnitz nun neun Modelle ausgestellt, wie der künftige Marktbrunnen von Chemnitz aussehen könnte. Es sind die Entwürfe der Finalisten des Wettbewerbs. In der Ausstellung sind die Modelle im Maßstab 1:20 zu sehen. Eine Jury, der unter anderem Formgestalter Karl Clauss Dietel und der Direktor der Kunstsammlungen Chemnitz Frédéric Bußmann angehören, haben gemeinsam mit weiteren sechs Sachpreisrichtern aus 114 Einsendungen die Arbeiten der neun internationalen Künstler ausgewählt.

Geplanter Baubeginn: 2020

Die Entscheidung zu den Platzierungen treffe die Jury unabhängig nach fachlichen und sachlichen Erwägungen am 5. Juni, so die Stadtverwaltung. Gebaut werden soll der Siegerentwurf. Hierfür sei ein Budget von 450.000 Euro vorgesehen. Mit dem Bau des Brunnens soll 2020 begonnen werden.

Das Wasserspiel zieht Blicke auf sich

In ihren Entwürfen sollten Gestalter das Wasser als bewegtes und bewegendes Element einsetzen und so ein Spannungsfeld zwischen Fließendem und Statischem erzeugen. Das Wasserspiel soll in Höhe Bretgasse errichtet werden. Dafür steht eine 14 mal 9 Meter große Fläche zur Verfügung. Bei ihren Vorschlägen hatten die Gestalter zu berücksichtigen, dass der Standort des Chemnitzer Marktbrunnens seit 1998 feststeht und technische Voraussetzungen vorhanden sind. "Am Marktbrunnen kreuzen sich künftig die Blickbeziehungen zwischen Bretgasse und Durchgang Altes Rathaus sowie zwischen Straße der Nationen und Rosenhof. Das Wasserspiel zieht so bereits aus einiger Entfernung die Blicke der Passanten auf sich", heißt es aus der Stadtverwaltung.