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Wildgatter und Tierpark freuen sich über süße Neulinge

Tiere Süßer Nachwuchs im Beutel zu sehen

Aus dem Tierpark gibt es freudige Nachrichten: bei den Bennettkängurus gibt es Nachwuchs. Beide Känguruweibchen haben jeweils seit einigen Wochen ein Jungtier im Beutel. Wie alt sie sind, kann jedoch nicht genau gesagt werden. Die Kängurugeburt geht unbemerkt vonstatten. Das winzige Jungtier hält sich daraufhin viele Monate im Beutel versteckt, denn erst wenn ordentlich Bewegung im Beutel wahrnehmbar ist, weiß man, dass Nachwuchs da ist.

Die Jungtiere des Bennettkängurus kommen nach einer kurzen Tragezeit von etwa 30 Tagen unterentwickelt zur Welt, so wie bei allen Beuteltieren. Die Jungtiere kommen nackt, taub und blind zur Welt und können sich nur mit Hilfe ihrer Arme am Fell der Mutter festhalten. Die Kleinen finden jedoch eigenständig den Weg in den Beutel, wo sie sich an einer Zitze festsaugen und mit Muttermilch versorgt werden. In der Regel kommen Kängurubabys als Alleingänger auf die Welt, Zwillinge sind eher selten.

Nach zwei Monaten ist der Nachwuchs dann endgültig zu groß für den Beutel. Gesäugt werden die Babys aber noch bis zu einem Jahr. Dabei stecken sie von außen den Kopf in den Beutel der Mutter.

Turteltäubchen sollen im Wildgatter residieren

Der "Vogel des Jahres" ist im Wildgatter Oberrabenstein eingezogen. Dort residiert nun eine männliche Turteltaube, die aus dem Zoo Dresden nach Chemnitz kam. Eine weibliche Turteltaube soll bald folgen. Die Turteltaube fällt durch ihren braun geschuppten Rücken und einen schwarz-weiß bebänderten Fleck an der Halsseite auf und gilt als kleinste der vier in Deutschland vorkommenden Wildtauben. Im Winter verbringt sie im tropischen Afrika und zählt somit zu den einzigen Langstrecken-Zugvögeln unter den einheimischen Taubenarten.

In den vergangenen 40 Jahren ist die Population der Turteltauben um 90 Prozent zurückgegangen Grund dafür sind zum einen die fehlenden Lebensräume, die vor allem durch die industrielle Landwirtschaft zerstört werden. Zudem werden die Tauben auf ihrem Weg nach Afrika bejagt, welches in einigen Ländern durchaus legal ist. In der EU setzt man sich für ein Jagdverbot ein. Der Tierpark Chemnitz möchte sich in Zukunft für die Erhaltungszucht der Turteltauben beteiligen.

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