"Winterpicknick" für eine Stadt mit Potenzial

Aktion Geplante Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas

winterpicknick-fuer-eine-stadt-mit-potenzial
Gelöste Stimmung beim Winterpicknick. Foto: Daniel Stollberg

Am späten Nachmittag und frühen Abend des letzten Samstags wurde es sehr lebendig vor dem Karl-Marx-Kopf in der Innenstadt. Der "Freundeskreis Chemnitz 2025 e. V." hatte eingeladen, um in ungezwungener Atmosphäre über die geplante Bewerbung Chemnitz´ um den Titel der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 zu plaudern. An den bereit gestellten und dekorierten Tischen fanden sich eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn bereits rund 80 Leute ein.

Offen sein für neue Ideen

Zwischenzeitlich ergänzt von einer Gruppe österreichischer Biker, von denen mancher interessiert nachfragte. Die Mitorganisatorin und Leiterin der städtischen Musikschule, Nancy Gibson, will mit dem "Winterpicknick" vor dem "Nischel" überraschen und etwas Unerwartetes tun. Überraschungen und unerwartetes Potenzial hält ihrer Meinung nach auch Chemnitz bereit und hat als "moderne Stadt voller Widersprüche und Schattenseiten" durchaus eine Chance auf den begehrten Titel der Kulturhauptstadt Europas.

Für Freundeskreis-Mitglied Manuela Tschök-Engelhardt ist schon der Weg ein Erfolg. "Mit ungewöhnlichen Aktionen wie diesem Winterpicknick wird eine neue Form der Kommunikation geschaffen und Chemnitzer Bürger miteinbezogen. Wir wollen auf die Bewerbung aufmerksam machen und uns für neue Ideen öffnen", meint sie. Bereits seit einem Jahr diskutieren sie und ihre Mitstreiter, gut vernetzt mit der Stadtverwaltung, über die passenden Bewerbungsschritte.