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Wintersport mit der Schneeschippe

WINTER Kein Ausruhen nach den straffen Winterdienst-Schichten

Hausmeister, die auch im Winterdienst eingesetzt werden, haben in diesem Jahr ein ganz besonders Verhältnis zur weißen Pracht entwickelt. "Wir hatten mit kurzen Unterbrechungen sechs Wochen Schnee, was es so in der Menge seit 2010 nicht mehr gab", sagt Oliver Groth, der für den bundesweit agierenden Dienstleister Treureal als Teamleiter für 28 Mitarbeiter tätig ist.

Allein im Flemminggebiet haben acht starke Männer im Auftrag der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft gemeinsam mit einem weiteren Unternehmen die Wege samt der vielen Hauseingänge und Parkplätze beräumt und gestreut. "Das ging nach starken Schneefällen um 4.30 Uhr los, teilweise waren mehrere Runden notwendig. Wir haben an den Wochenenden straff durchgezogen", berichtet Groth. Weitere Einsatzgebiete sind auf dem Kaßberg und in Wittgensdorf - insgesamt bauen über 2.400 Menschen auf die zuverlässigen Dienste. Ausfälle habe das Team trotz des intensiven "Wintersports" keine zu verzeichnen. "Wir brauchen keine Ski oder Fitnessgeräte, wir haben Schippen", spricht der Teamleiter vielen Winterdienstmitarbeitern aus dem Herzen.

Mittlerweile sind dank der Temperaturen nur noch kleine Schneehäufchen sichtbar, doch die Arbeit geht weiter. Der aufgebrachte Split wird nun zusammengekehrt und muss als Sondermüll entsorgt werden. Insgesamt über 60 Tonnen habe der Treureal-Trupp in den letzten Wochen verstreut. Man rechne, so Oliver Groth, noch mit einer Schneewelle, danach wird Frühling. Dann geht es an die Beseitigung des Windbruchs von den Bäumen und Einsammeln des Mülls. Im April werden dann die ersten Wiesen gemäht", erklärt er und betont, dass man in seinem Team noch nach Verstärkung sucht.



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