Wird sich der CFC Schwung für Leipzig holen?

Fussball Heute heißt es: Chemnitz gegen Hansa Rostock

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Tom Scheffel trainiert - muss sich aber erst langsam wieder an den Kader herantasten. Foto: Harry Härtel

Am heutigen Samstag kämpft der Chemnitzer FC zum letzten Mal in dieser Saison um Punkte in der Liga. 13.30 Uhr laufen die Himmelblauen zuhause gegen den FC Hansa Rostock auf.

Sportlich hat das Spiel nur noch einen limitierten Wert, denn beide Teams haben weder mit dem Abstieg noch mit der Meisterschaft etwas zu tun. Doch CFC-Cheftrainer Sven Köhler fordert von seinem Team, noch einmal alles abzurufen. "Wir wollen uns mit einer ordentliche Leistung zu Hause verabschieden und gewinnen. Doch wir wissen, dass dies schwer wird", sagte Köhler.

Zwar rückt Abwehrmann Berkay Dabanli wieder in den Kader, doch mit Kevin Conrad, Philip Türpitz, Marc Endres, Fabian Stenzel und Jamil Dem fehlen weitere Kräfte verletzungsbedingt. Abwehrspieler Tom Scheffel kehrte zwar in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurück, wird in den verbleibenden beiden Spielen aber noch keine Option sein.

Mittwochs-Spiel im Landespokal

Ein beherzter Auftritt gegen Rostock dürfte auch in Hinblick auf das Finale im sächsischen Landespokal von enormer Wichtigkeit sein. Denn gegen den Regionalligisten Lok Leipzig dürften die Himmelblauen am kommenden Mittwoch noch einmal voll gefordert sein, um die Saison mit dem Pokalsieg wenigstens halbwegs zu retten. Auch finanziell wäre das damit verbundene Erreichen des DFB-Pokals enorm wichtig.

Gegen Rostock wird Reha-Trainer Hermann Kretschmann seine langjährige Tätigkeit als Fitness -und Rehatrainer auf eigenen Wunsch beenden. "Wir werden ihn im Rahmen des Heimspiels gegen Rostock offiziell verabschieden", sagte CFC-Pressesprecherin Nicole Oeser. Kretschmann war seit 1988 mit einer kleinen Unterbrechung durchgehend für den CFC tätig.