Wo sich Patienten gut behandelt fühlen

Patientenzufriedenheit Umfrage sächsischer Zeitungen zu ambulanten OPs

Immer mehr Operationen werden in Sachsen nicht mehr nur stationär, sondern ambulant durchgeführt. Das ist billiger. Doch ist es auch gut? Patienten fällt die Entscheidung schwer. Denn es gibt keinen Überblick, wer in Sachsen welchen Eingriff durchführt und - vor allem - in welcher Qualität. Bei ihrer Wahl können sie sich oft nur auf persönliche Empfehlungen verlassen - von Ärzten, Verwandten oder Bekannten. Die "Freie Presse" möchte die Orientierung erleichtern und hat gemeinsam mit der "Sächsischen Zeitung" und der "Leipziger Volkszeitung" die größte Umfrage zur Patientenzufriedenheit in Sachsen gestartet.

Wie lange haben Sie auf den Termin für den Eingriff gewartet? Wie war die Aufnahme organisiert? Wie zufrieden sind Sie mit dem Behandlungsergebnis? Das sind nur drei von über 20 Fragen, die per Post an über 100.000 Patienten in Sachsen verschickt wurden, die sich in diesem oder vergangenem Jahr einem ambulanten Eingriff unterzogen hatten. Fast 24.000 Fragebögen kamen zurück. Sie werden jetzt von Mitarbeitern des Lehrstuhls Gesundheitswissenschaften der TU Dresden ausgewertet. Vom 30. Oktober bis 2. Dezember veröffentlicht die "Freie Presse" die Ergebnisse viermal wöchentlich in einer großen Serie. Dazu wurden die neun häufigsten ambulanten Eingriffe bei Erwachsenen ausgewählt - wie die Behandlung des Grauen Stars, die Entfernung von Krampfadern sowie die Darmspiegelung. Spezialisten erklären die Methoden. Ärzte beantworten bei Telefonforen Leserfragen.

Die Umfrage wurde unterstützt von den fünf größten Krankenkassen im Freistaat: AOK Plus, IKK classic, Barmer GEK, Techniker Krankenkasse und DAK-Gesundheit. Die fachliche Begleitung erfolgte durch die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, die Landesärztekammer und die Krankenhausgesellschaft Sachsen.sk/rnw