Wo Start-ups auf Mittelständler treffen

Besuch Wirtschaftsminister Martin Dulig zum Erfahrungsaustausch im Q-Hub Chemnitz

Start-ups mit innovativen Geschäftsideen fehlt es häufig an Kapital, Kundenzugängen oder Vertriebs-Know-how - Ressourcen, die viele etablierte Unternehmen bieten können.

Sie könnten im Gegenzug von den technologischen Innovationen, dem Erfindergeist der Start-ups profitieren. Dennoch finden Vertreter von Start-ups und etablierten Unternehmen selten zusammen.

Mittelständler unterstützen

 

Wie diese Vernetzung zum Erfolg wird, war Thema des Erfahrungsaustausches zwischen Wirtschaftsminister Martin Dulig und Vertretern des Q-Hubs-Chemnitz. Im Q-Hub werden seit 2018 junge Start-ups mit zukunftsorientierten Mittelständlern aus dem Großraum Chemnitz vernetzt. Etablierte Unternehmer können in Workshops Start-up-Methoden erlernen und innovative Geschäftsmodelle konzipieren.

 

Gründer wiederum werden bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells und der Kontaktaufnahme zu Business Angels, Mentoren, Branchenexperten und anderen Start-ups professionell unterstützt. Wirtschaftsminister Dulig: "Gründern steht mit dem Q-Hub Chemnitz ein funktionierendes Ökosystem zur Verfügung, das ihnen nützliches Know-how und ein professionelles Netzwerk vermittelt, aber auch Zugänge zu zukunftsorientierten Mittelständlern der Region bietet.

Chemnitz kann es auch

 

Damit wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, dass Südwestsachsen auch auf der Landkarte von Risikokapitalgebern auftaucht - es muss nicht immer nur Berlin oder Hamburg sein." Mario Geißler, Mitgründer des Q-Hub Chemnitz: "Start-up-Kultur und Innovationsgeist werden durch eine starke Community vor Ort lebendig. Wir arbeiten daran, diese Community weiterzuentwickeln. Das bedeutet für uns auch, offene Unternehmer proaktiv in die regionale Start-up Szene zu integrieren und damit die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle voranzutreiben."