Wo verstecken sich Chemnitz` schönste Bauwerke?

Stadtrat 2018 soll erstmals ein Architekturpreis vergeben werden

wo-verstecken-sich-chemnitz-schoenste-bauwerke
Der Stadtrat entscheidet. Foto: Beate Kuretzky

Was lange währt, wird endlich gut: Bereits 2008 hatte der Stadtrat beschlossen, einen Architekturpreis für besonders gelungene Bauwerke im Stadtgebiet vergeben zu wollen. Zehn Jahre später soll dies nun erstmalig erfolgen: 2018 und dann alle drei Jahre will die Stadt einen solchen Architekturpreis ausloben. Dieser soll vor allem als ideelle Würdigung verstanden werden - ein Preisgeld ist nicht vorgesehen.

Man wolle, so heißt es in der Stadtratsvorlage, "aktuelle Beiträge herausragender architektonischer, städtebaulicher und freiraumplanerischer Qualität" würdigen. Zugleich wolle man mit dem Preis auch die Diskussion über Stadtgestaltung und Architektur vorantreiben. Pro Ausschreibungsjahr sollen bis zu drei Bauprojekte mit einem Preis gewürdigt werden.

Architekten und Journalisten sollen entscheiden

Deren Bauträger oder Architekten sollen sich selbst bewerben können. Eine Jury, bestehend vor allem aus Architekten und darüber hinaus aus Architekturjournalisten und einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens soll dann über die Preisträger entscheiden.

Die Idee der Initiative "Stadtbild Chemnitz", auch einen "Anti-Preis" für besonders schlechte Architektur zu vergeben, werden im Verwaltungsvorschlag nicht berücksichtigt. Über den Verwaltungsvorschlag soll der Stadtrat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch entscheiden.

Dabei hat er auch einen Änderungsvorschlag der Fraktion Pro Chemnitz zu diskutieren. Diese will für Jury-Mitglieder eine Ortsbezogenheit festschreiben und den Architekturpreis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ausstatten.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben