Woher stammen Chemnitzer Straßennamen?

sonderschau Kleine Namenskunde im Supermarkt

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Besucher kommen über die Ausstellung mit den Edeka-Mitarbeitern ins Gespräch. Foto: Toni Söll

Im Edeka-Markt an der Irkutsker Straße kann man derzeit seinen Einkauf praktischerweise mit dem kostenfreien Besuch einer Ausstellung verbinden. In der Mitte des Marktes stehen 16 Schautafeln, auf denen alle Straßennamen des Stadtteils Kappel und ihre Herkunft vermerkt sind. Diese waren Bestandteil einer Sonderausstellung des Straßenbahnmuseums im selben Stadtviertel.

Partnerstadt, Braustolz oder Militär

So erfahren alle Interessierten, dass die Straßen unter anderem nach Partnerstädten von Chemnitz, nach dem ehemaligen Namen der Braustolz-Brauerei oder großen Militärs benannt wurden, erläutert Museumsleiterin. Edeka-Chefin Simone Görner lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Straßenbahnmuseum und freut sich über die sehr positive Resonanz auf die kleine Ausstellung in ihrem Markt.

"Einkaufserlebnis"

"Viele Leute bleiben stehen, lesen die Tafeln und kommen auch untereinander oder mit unseren Mitarbeitern ins Gespräch", sagt sie. Begeisterte Kunden fragten sogar nach, ob es so etwas auch für andere Stadtteile gibt. Damit das Einkaufen zu einem "Einkaufserlebnis" wird, wie es Simone Görner beschreibt, gab es auch in der Vergangenheit kleine Ausstellungen in dem Kappler Supermarkt. Man darf also schon auf die nächste Aktion gespannt sein.