Wohnungsbrand in Chemnitz: Ein Verdächtiger vorläufig festgenommen

Niemand wurde bei dem Brand verletzt

Chemnitz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag eilten Kameraden der Feuerwehr Chemnitz gegen 03.30 auf die Gießerstraße.

Rauch aus einem Fenster

Dort drang dichter Rauch aus dem Fenster einer Wohnung im 1. Obergeschoss.

Brennende Matratze sorgt für Wohnungsbrand

Eine brennende Matratze hat zu einem Wohnungsbrand beführt. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Keine Verletzten

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Zur Brandursache wird nun ermittelt.

Update der Polizei, 10.30 Uhr

In der Nacht zu Sonntag wurden Polizei und Feuerwehr wegen eines Brandes in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gießerstraße auf den Plan gerufen.

Ein Zeuge (36) hatte die Polizei verständigt, als er Rauch bemerkte, welcher aus einer Wohnung des Mehrfamilienhauses drang. Bei Eintreffen der Polizisten vor Ort bestätigte sich die Ausgangsmeldung. Zwei Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten sich bereits bei Eintreffen der Beamten in Sicherheit gebracht. Fünf weitere Bewohner des Hauses waren durch Polizisten in Sicherheit gebracht worden. Verletzt wurde niemand. Die kurz darauf am Einsatzort eingetroffenen Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen in der betreffenden Wohnung. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. Am heutigen Tag wird ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei zum Einsatz kommen.

Update der Polizeidirektion Chemnitz vom 30. März

Im Zuge des Einsatzgeschehens nahmen Polizisten noch in der Nacht zu Sonntag einen 35-Jährigen am Ort des Geschehens vorläufig fest. Der tschechische Staatsbürger steht im Verdacht, in der Wohnung Feuer gelegt zu haben. Zu keinem anderen Schluss als vorsätzliche Brandstiftung waren Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei gelangt. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde die Festnahme auf Weisung der Staatsanwaltschaft Chemnitz im gestrigen Tagesverlauf aufgehoben. Gegen den 35-Jährigen wird weiterhin wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Der entstandene Sachschaden wurde indes auf einige hundert Euro beziffert.

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