Wow: Chemnitzer Studierende überzeugen in New York

UN-Simulation Delegation räumt sechs der besten Awards ab

Chemnitzer Studierende haben in New York wieder auf ganzer Linie überzeugt: Mit sechs Preisen gehörte die Delegation der TU Chemnitz bei der weltgrößten UN-Simulation "National Model United Nations" zu den Weltbesten. Die Delegation wurde unter anderem für die exzellente Vorbereitung der im Komitee behandelten Themen ausgezeichnet. Zudem wurde die TU Chemnitz für die Leistung als gesamte Delegation geehrt. Den "Outstanding Delegations Award", den bestmöglichen Preis, der vergeben wird, erhalten dabei nur die stärksten Unis. "In diesen beiden Kategorien ist die TU Chemnitz zusammengerechnet bei dieser Konferenz ganz oben an der Spitze", freut sich Jakob Landwehr, Mitarbeiter der Professur für Internationale Politik.

Bei der fünftägigen Konferenz vom 24. bis 28. März haben die Studentinnen und Studenten in diesem Jahr die Position der Republik Senegal vertreten. Reden wurden in der Konferenzsprache Englisch gehalten, Kompromisse ausgehandelt und Resolutionen sowohl verfasst als auch verabschiedet. Die TU Chemnitz ist die einzige sächsische Universität, die an der Konferenz teilnahm - und das bereits zum 16. Mal in Folge.

Stichwort: UN-Simulation

Die National Model United Nations-Simulation (NMUN) ist ein Planspiel und dabei älter als die UN selbst. Die Vorgänger der heutigen Konferenz haben bereits 1927 die League of Nations simuliert. In mehr als 40 Ländern der Welt werden mittlerweile in Schulen und Universitäten sogenannte "Model United Nations" (MUNs) veranstaltet. Unter diesen zahlreichen UN-Konferenzen ist NMUN in New York die größte und professionellste Veranstaltung überhaupt. Das Hauptziel dieser Simulationskonferenzen ist es, sich offen und unvoreingenommen mit den Positionen anderer Länder und Kulturen auseinanderzusetzen und diplomatisches Feingefühl unter Beweis zu stellen.