Würdigung verdienter Sportfunktionäre

ehrung Eintrag ins Goldenen Buch der Stadt

Die beiden verdienten Sportfunktionäre Heinz Kühn (SpVgg. Blau-Weiß Chemnitz 02 e. V.) und Dietmar Hunger (ESV LOK) haben sich am Dienstagnachmittag, 20. Oktober, ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz eingetragen. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig würdigte ihr langjähriges Engagement an einem passenden Ort - im Stadion an der Gellertstraße. Die Auszeichnung fand nach einer Führung durch diese Sportstätte statt, die beiden Sportfunktionäre wurden damit überrascht.

Spielvereinigung Blau-Weiß Chemnitz 02 e. V. hat Heinz Kühn vorgeschlagen

Die Vorstandsvorsitzende Kerstin Voitel unterstreicht, dass sich Heinz Kühn, der im Dezember 93 Jahre alt wird, seit acht Jahrzehnten dem Sport und seinem Verein verbunden fühle. Er war 1950 Gründungsmitglied des Betriebssportvereins Turbine Chemnitz und begleitete nun über 60 Jahre in führender Funktion, als Abteilungsleiter Fußball, die Geschicke des Vereins. Unzählige Kinder und Jugendliche erlernten durch ihn nicht nur den Umgang mit dem Ball, sondern allem voran ein sportliches Miteinander, das Streben nach einem gemeinsamen Ziel, zu dem auch Niederlagen gehören. Heinz Kühn genießt großes Ansehen im Fußball und ist für die heutige Spielvereinigung Blau-Weiß Chemnitz 02 e.V. - im Jahr 2002 hervorgegangen aus der BSV Turbine 1950 und Union 1977 - ein wichtiger Pfeiler.

Den Vorschlag für Dietmar Hunger unterbreitete dessen Verein

Durch langjähriges Sportengagement habe sich Dietmar Hunger besonders verdient für seinen Verein und die Stadt gemacht. Seit 1975 ist er Mitglied im Eisenbahner-Sportverein Lokomotive Chemnitz e.V., dem Rechtsnachfolger der BSG Lok Karl-Marx-Stadt. Nach seiner aktiven Zeit als Fußballer übernahm er ehrenamtliche Funktionen im Vereinssport. "Seit 1984 war er Mitglied im Vorstand der BSG Lokomotive Karl-Marx-Stadt, zeichnete dort für die Finanzen verantwortlich.

Seit 1996 ist Dietmar Hunger Präsident des ESV Lokomotive Chemnitz", schreibt der vorschlagende Verein an die Stadt. 26 Jahre ist Dietmar Hunger bereits Bezirkssportleiter Sachsen mit seinen über 14 Vereinen im Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine und damit der dienstälteste Bezirkssportleiter im Verband. Zudem ist er Mitglied im Hauptvorstand des Verbandes und als Vereinsvertreter verantwortlich.

Bei der Organisation nationaler und internationaler Großsportveranstaltungen, darunter das Fünfländer-Turnier im Futsal* 2006, die Deutsche Eisenbahnermeisterschaft im Futsal im Jahr 2008 und die Berlin-USIC-Meisterschaften im Jahr 2009, hat sich Dietmar Hunger verdient gemacht, erklärt sein Verein. Großes Augenmerk richtet der Vorstand des ESV unter Führung von Dietmar Hunger auch auf die Modernisierung seiner Sportstätten. Viele Sanierungen wurden unter seiner Ägide umgesetzt.