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Zentrum wird Schauplatz für archäologische Ausgrabungen

Bau Chemnitzer Johannisplatz wird zur Ausgrabungsstätte

Chemnitz wird in den kommenden Monaten und Jahren Ausgrabungsstätte für Archäologen. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte das Landesamt für Achäologie Probegrabungen von bis zu zwei Metern Tiefe vorgenommen. Man rechnet in Zukunft mit Funden aus der Frühzeit der Chemnitzer Stadtentwicklung. Hinzu kommen zahlreiche Funde wie beispielsweise Mauern und Kanäle, vor allem aus der Gründerzeit. Alle zukünftigen Funde werden genau dokumentiert, eingemessen, fotografiert, beschrieben und zur weiteren Behandlung in die Zentrale nach Dresden gegeben.

Wo genau wird gegraben?

Die Ausgrabungen beginnen am Freitag, dem 17. August. Es wird im Bereich der Bahnhofstraße zwischen Johannisplatz und SMAC gegraben. Große Flächenuntersuchungen sollen Auskunft über die Bodenbeschaffenheit und auch für kommende bauliche Verdichtungen im Stadtzentrum geben.

"Das Landesamt für Archäologie Sachsen ist routinemäßig in die Bauablaufplanungen der verschiedenen Vorhaben eingebunden und steht hierzu mit den Bauträgern in engem Kontakt. Auf dem Grabungsareal an der Bahnhofsstraße entwickelt die FAY Projects GmbH für die Eins Energie in Sachsen GmbH & Co. KG ein Bürohaus mit weiteren Nutzungsflächen für Einzelhandel und ein Hotel. Die Untersuchungsfläche beträgt 5.700 m²", so das Landesamt für Archäologie.



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