Zertifikat bestätigt

Kooperation Sächsisches Beckenbodenzentrum

Am Dienstag hielten die Kooperationspartner des "Sächsischen Beckenbodenzentrum Chemnitz" die begehrte Zertifikats-Urkunde der vier medizinischen Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Deutsche Gesellschaft für Urologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie in den Händen.

Das Sächsische Beckenbodenzentrum Chemnitz mit den Kooperationspartnern DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein, Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und Chirurgische Gemeinschaftspraxis Meißner/Unger erfüllt damit die definierten Qualitätskriterien und darf sich als "Zertifiziertes Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum" bezeichnen.

Die Erstzertifizierung des Sächsischen Beckenbodenzentrums Chemnitz erfolgte im März 2012. Das Zertifikat gilt für drei Jahre, muss jedoch jährlich durch eine Überprüfung bestätigt werden.

Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Kooperationspartner bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Beckenbodens, wie zum Beispiel Harn- und Stuhlinkontinenz oder Beckenbodensenkungen, zusammen. Seit 2009 bilden sie gemeinsam das Sächsische Beckenbodenzentrum Chemnitz.

Ziel ist es, den Patienten eine exzellente, flächendeckende Versorgung zu bieten. Die Therapieentscheidungen werden bei allen Patienten interdisziplinär getroffen. Dazu besprechen Fachärzte verschiedener Fachrichtungen in einer Beckenbodenkonferenz gemeinsam das Krankheitsbild jedes Patienten und legen dazu eine individuelle Therapie fest.

Dies bedeutet für die Patienten weniger Termine bei verschiedenen Ärzten und als Ergebnis einen einheitlichen umfassenden Therapieplan.