Ziel: Weiße Weste behalten

Volleyball CPSV-Damen empfangen Geraer VC

Nach ihrem freiwilligen Rückzug in die vierte Liga weht bei den CPSV Volleys ein frischer Wind. Mit einer Mischung aus erfahrenen Kräften und Jugendspielerinnen will Trainerin Dorota Gryka sofort in die dritthöchste Spielklasse. Entsprechend engagiert gingen die Chemnitzer Schmetterlinge die Saison in der Regionalliga Ost an und haben die ersten drei Partien deutlich gewonnen. Am Sonntag (Beginn: 17 Uhr, Sporthalle an der Forststraße) steht die zweite Heimaufgabe gegen den Geraer VC auf dem Programm, der vor zwei Jahren zum Höhenflug angesetzt hatte. Noch vor Jahresfrist waren mehrere ausländische Stars in Ostthüringen im Einsatz. Als Trainerin hatte man Sylvia Roll angeheuert. Gera wurde Fünfter in der 3. Liga. Inzwischen ist das Geld abgewandert, der GVC spielt mit eigenen Nachwuchskräften in Liga 4. Klingt nach dem vierten CPSV-Sieg im vierten Spiel. "Wir wollen unsere weiße Weste behalten", sagt die gebürtige Polin Gryka, die weiterhin auf Anne Herklotz bauen kann. Die wollte eigentlich aufhören, macht zwei Etagen tiefer aber doch weiter. Zusammen mit Josephine Brandt und Sabine Krause bringt sie jede Menge Erfahrung ins Spiel ein. Sie bilden mit den 17-jährigen Anne Jüttner und Anna-Maria Nitsche sowie Monique Sohr (18) einen perfekten Mix, um diese Regionalliga zu dominieren. Natürlich lief in den ersten Spielen noch nicht alles optimal. "Doch wir wollen die Fehler so schnell wie möglich abstellen", scheint Gryka mit der Mannschaft auf einem guten Weg. Auch an Zuschauerunterstützung sollte es trotz vierter Liga nicht mangeln. Immerhin kamen zum ersten Heimspiel 230 Fans, die bei Festsetzen in der Spitze sogar noch ausbaufähig sind. "Wir wollen attraktiven Volleyball bieten, was sich auch auf den Zuschauerschnitt auswirken dürfte", meint Marketingchef Matthias Demmler.