Zivilfahnder stoppen Autodiebe auf der A4 bei Chemnitz

Mehrere Festnahmen an der Raststätte "Auerswalder Blick"

A4/Chemnitz

Nachdem zunächst unbekannte Täter am Mittwochmorgen einen in der Max-Müller-Straße abgestellten, braunen Audi A5 entwendet hatten und weitere ähnlich gelagerte Fälle in Chemnitz bekanntgeworden waren stellte sich noch am selben Tag ein Ermittlungserfolg ein.

Zivilfahnder im Einsatz

Zivilfahnder der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Chemnitz (GFG), bestehend aus Beamten der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizeiinspektion Chemnitz, entdeckten den Audi gegen 12.50 Uhr auf der Bundesautobahn 4 an der Anschlussstelle Chemnitz-Glösa in Richtung Dresden fahrend. Am A5 waren gestohlene Heidelberger Kennzeichen angebracht. Zudem fuhr vor dem Audi ein Pkw Skoda, der ebenfalls das Interesse der Fahnder weckte. Als beide Autos am Rasthof "Auerswalder Blick" abfuhren, war klar, dass es sich bei dem Skoda um ein sogenanntes Pilotfahrzeug handelte.

Zwei Festnahmen

Kurz nachdem die Fahrer an der Tankstelle und auf einem Parkplatz hielten, setzten die Beamten den Zugriff um. Sowohl der Fahrer (26) des Audi als auch der Skoda-Fahrer (33) wurden an Ort und Stelle vorläufig festgenommen. Die beiden polnischen Staatsbürger standen unter dem Einfluss von Amphetaminen. Beide Autos wurden daraufhin sichergestellt und die beiden Tatverdächtigen auf eine Dienststelle gebracht.

Der Fall geht vor Gericht

Es ist vorgesehen, die polnischen Männer am Donnerstag am Amtsgericht Chemnitz einem Ermittlungsrichter wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls vorzuführen. Inwiefern sie für weitere Autodiebstähle und derartige Versuchshandlungen verantwortlich sind, muss im Rahmen der andauernden Ermittlungen durch die Chemnitzer Kriminalpolizei geklärt werden

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