Zukunft des Chemnitzer Schauspielhauses: Informationsveranstaltung Ende Februar

Zentrale Frage: Sanierung oder Neubau?

Chemnitz

Wie geht es mit dem Chemnitzer Schauspielhaus weiter? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 26. Februar, von 17 bis 19.30 Uhr. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in den Veranstaltungssaal der Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46.

Stadtspitze und Theater informieren gemeinsam

Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Theater und Fachplanung stellen an diesem Abend die aktuelle Ausgangslage, den Stand der Überlegungen sowie mögliche Perspektiven für den Schauspielstandort vor. An der Veranstaltung nehmen unter anderem Bürgermeister Thomas Kütter, Bürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky sowie Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz, teil.

Transparent informieren

Ergänzt werden die Beiträge durch Vertreter einer externen Beratungs- und Planungsagentur, die die Varianten fachlich begleiten.Ziel sei es, transparent über die bisherigen Planungen zu informieren und den Dialog mit der Stadtgesellschaft zu öffnen.

Zwei Varianten für die Zukunft des Schauspielstandorts

In den vergangenen Monaten haben sich Stadtrat und Fachgremien intensiv mit zwei zentralen Zukunftsoptionen beschäftigt. Diese sollen nun auch öffentlich diskutiert werden. So gilt eine Sanierung des bestehenden Gebäudes grundsätzlich als möglich. Sie würde eine Modernisierung des Hauses erlauben und den Theaterbetrieb am bisherigen Standort sichern. Gleichzeitig wären die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, was langfristige Erweiterungen erschwert.

Alternative: Neubau im Spinnbau-Quartier

Als Alternative wird ein Neubau im Spinnbau-Quartier geprüft. Durch die Nähe zu bereits vorhandenen Theaterstandorten könnte hier ein konzentriertes Kulturquartier entstehen. Gedacht ist unter anderem an eine Vollbühne mit Unterbühne und Schnürboden, neue Werkstätten, zusätzliche Probebühnen sowie erweiterte Flächen für kulturelle Bildung.

Fachliche Einordnung und offene Diskussion

Die beiden Varianten werden fachlich eingeordnet durch Beiträge aus dem Dezernat für Stadtentwicklung und Bau, dem Dezernat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport sowie durch die Theater Chemnitz selbst. Im Anschluss ist eine offene Gesprächsrunde vorgesehen. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Einschätzungen zu teilen und Anregungen einzubringen.

Anmeldung bis 20. Februar erforderlich

Die Veranstaltung ist öffentlich, aufgrund begrenzter Platzkapazitäten jedoch anmeldepflichtig. Eine Anmeldung ist bis 20. Februar möglich – entweder über das Beteiligungsportal der Stadt oder telefonisch unter 0371 488 1956.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich