Am Sonntag, zum Internationalen Frauentag, lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz, Franziska Herold, von 14 bis 17 Uhr zur öffentlichen Veranstaltung unter dem Titel „#stattBlumen – Starke Frauen, starke Stadt. Was brauchen Frauen wirklich, um ihren Weg gehen zu können?“ in die Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46, ein. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Podiumsdiskussion mit starken Stimmen
Bei einer Podiumsdiskussion sprechen Sabrina Sadowska, Ballettdirektorin der Theater Chemnitz, Nora Seitz, Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Nicole Lorenz, Geschäftsführerin der axilaris GmbH und Gleichstellungsbeauftragte Franziska Herold über ihre Erfahrungen und Perspektiven und geben Impulse, was Frauen wirklich brauchen, um ihren Weg gehen zu können.
Vernetzung, Visionen und Angebote für Familien
Im Anschluss lädt ein Vernetzungscafé dazu ein, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch über Themen zu kommen, die Frauen bewegen. Ergänzt wird das Programm durch den Zukunftsraum „Utopia“, der Raum für Ideen und Visionen eröffnet. Für Kinder steht das Spielemobil der Kindervereinigung bereit. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu informieren, zu vernetzen und gemeinsam über eine starke Stadt für alle nachzudenken.
„Blumen lösen keine echten Probleme“
„Blumen zum Frauentag sind ein nettes Zeichen – aber sie lösen keine echten Probleme. Frauen stoßen im Alltag weiterhin auf Hürden im Beruf, bei Familie und Karriere oder in gesellschaftlicher Anerkennung. Viele dieser Themen bleiben oft unsichtbar“, sagt Franziska Herold.
Social-Media-Aktion unter #stattBlumen
Begleitend soll es eine Social-Media-Aktion unter dem Hashtag #stattBlumen geben. Dabei sind alle Frauen eingeladen, zu posten, was sie sich anstelle von Blumen zum Internationalen Frauentag wünschen – von besseren Karrierechancen über gerechtere Arbeitsbedingungen bis zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung. So soll sichtbar werden, was Frauen wirklich bewegt, und der Dialog über Gleichstellung über den Veranstaltungstag hinaus angeregt werden. Eine Vorlage für die Social-Media Aktion bei Instagram findet sich auf dem Account der Gleichstellungsbeauftragten.
Musikalische Würdigung weiblicher Energie
Passend zum Internationalen Frauentag weist die Gleichstellungsbeauftragte auf eine Veranstaltung am Abend im Foyer des Opernhauses hin: Am 8. März, ab 19.30 Uhr, feiert Dr. Jeffrey Goldberg seine all-tägliche Wertschätzung der weiblichen Energie, die alles Leben kreiert, heilt, nährt und manifestiert. Am Klavier webt er Geschichten, die das Leben inspirierender Frauen würdigen und lädt zu einer Klangreise ein, die den weiblichen Aspekt der göttlichen Gegenwart ehrt – in der Göttin, der Natur, dem Planeten und in uns selbst.
Tierischer Blick auf Weiblichkeit
Zu einem „Tierischen Frauentag“ lädt am Sonntag auch das Wildgatter ein. Um 16 Uhr wird sich dort dem weiblichen Geschlecht in der Tierwelt bei einer Sonderführung gewidmet. Definiert sich das weibliche Geschlecht dort ausschließlich über seine Rolle als Mutter? Oder gibt es auch Jägerinnen, Lehrerinnen oder Königinnen? Und wie ist es mit der Chancengleichheit in der Tierwelt bestellt? Dieser und anderen Fragen sollen in einer lockeren, etwa 90-minütigen Tour auf den Grund gegangen werden. Ein besonderes Augenmerk wird Revierleiter Mathias Wagner dabei auf die einheimische Tierwelt legen.
„Fantastische Frauen“ im Spielemuseum
„Fantastische Frauen“ lautet schließlich auch das Motto des Spielemuseums am Sonntag von 13 bis 18 Uhr. „Im Spiel entdeckt, treten heute die mutigsten und bahnbrechendsten Frauen gemeinsam an. Lassen Sie sich inspirieren und überraschen“, laden die Macher ein.
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