Zur Freude der Gäste

Pyramide Einsiedler Originale drehen sich im Kreis

Das Weihnachtsfest hat im Erzgebirge eine besonders tief verwurzelte Tradition. So stellen beispielsweise viele Gemeinden in der Adventszeit auf öffentlichen Plätzen große Pyramiden auf. Jetzt drehen sie sich wieder überall und sind ein besonderer Anziehungspunkt. Auch die Einsiedler sind stolz auf ihre Pyramide, die seit mehr als 40 Jahren im Dezember die Gemeinde schmückt.

Sie ist ca 10 Meter hoch. Auf der unteren Etage drehen sich ein Braumeister, ein Förster und der Postbote - alle drei sind "Einsiedler Originale" mit ihrer ganz eigenen Geschichte.

Auch die Pyramide selbst hat ihre Geschichte. Auf die Idee für ihre Schaffung kam der ehemalige Einsiedler Bürgermeister Günther Uhlig und zwar im Zuge der DDR-weiten Aktion "Schöner unsere Städte und Gemeinden - Mach mit!". Im Sommer 1970 machten sich der Kunsthandwerker Werner Glöß und der Metallbaumeister Horst Heidernätsch an die Arbeit. Die beiden Einsiedler wurden natürlich von vielen Helfern unterstützt.

In rund sechs Monaten verwandelten sie Abfallholz des Sportgerätewerkes Chemnitz in eine einmalige Pyramide, die seitdem jedes Jahr die Einsiedler und ihre Gäste in der Adventszeit erfreut.