Zurück im Training: Kann CFC-Torjäger Bozic gegen Erfurt auflaufen?

Himmelblaue empfangen am Samstag Rot-Weiß Erfurt

Chemnitz

Der Chemnitzer FC hat in der Fußball-Regionalliga Nordost die letzten beiden Auswärtsspiele verloren, zeigte sich in diesem Jahr aber besonders heimstark. Denn sowohl gegen Spitzenreiter 1. FC Lok Leipzig (3:0) als auch gegen den SV Babelsberg (5:1) wurde eindrucksvoll gewonnen. Nimmt man diesen statistischen Faden auf, müsste nun wieder ein Dreier möglich sein. Denn die Himmelblauen empfangen am Samstag (14 Uhr eins Stadion - An der Gellertstsraße) Rot-Weiß Erfurt. Der aktuelle Tabellenvierte dürfte äußerst ambitioniert anreisen. Schließlich haben die Thüringer die Lizenzunterlagen für die 3. Liga eingereicht und damit deutlich gemacht, den Aufstieg noch nicht abgehakt zu haben.

 

Baumgart und Walther kehren zurück

Der CFC will nach den zwei jüngsten Pleiten sportlich wieder in die Spur kommen, hat aber weiterhin mit Personalproblemen zu kämpfen. Maurizio Grimaldi fällt wegen einer Verletzung die nächsten Wochen aus. Zudem muss die Mannschaft, die vor dem 25. Spieltag auf dem 7. Tabellenplatz notiert ist, weiterhin auf Johannes Pistol und Niclas Erbeck verzichten. Immerhin stehen Tom Baumgart und Niclas Walther nach ihren Sperren wieder zur Verfügung. Hoffnung besteht bei Torjäger Dejan Bozic, der angeschlagen ist. Er ist am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen und könnte gegen Erfurt im Kader stehen. "Vielleicht reicht es zu einem Kurzeinsatz. Wir werden uns diesbezüglich kurzfristig absprechen", meint CFC-Chefcoach Benjamin Duda.

 

Duda lobt Gegner

Duda weiß um die Qualität des kommenden Gegners: "Erfurt ist eine sehr beständige Mannschaft, die bemerkenswert aufgestellt ist. So verfügt das Team über eine starke Angriffsreihe, die effektiv kontern kann", schätzt der Coach ein. Obed Chidindu Ugondu ist mit zehn Treffern der beste Torschütze der Erfurter.

 

Mehr als 5000 Ticktes verkauft

Am Samstag ist wieder mit einer zahlenmäßig straken Kulisse zu rechnen. Wie der CFC mitteilte, sind schon mehr als 5000 Tickets für den Ost-Klassiker verkauft worden. Der Club empfiehlt weiterhin, den Vorverlauf im Fanshop am Stadion oder im Onlineshop zu nutzen.

 

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