Zusätzliche Mittel für neuen Busbahnhof

Verkehr Verlagerung rund 2,6 Millionen Euro teurer als veranschlagt

Chemnitz. 

Chemnitz. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch zusätzliche Mittel für die geplante Verlagerung des Busbahnhofes beschlossen. Hintergrund: Die Gesamtkosten liegen bei fast 11 Millionen Euro und damit rund 2,6 Millionen Euro höher, als im Haushaltsplan 2019/2020 dafür veranschlagt waren. Es wurde ein Fördermittelantrag gestellt, der eine Förderquote von 75 Prozent für die zuwendungsfähigen Ausgaben beinhaltet. Zur Abdeckung des erforderlichen Eigenmittelanteils ist ein Mehrbedarf von 1,7 Millionen Euro erforderlich, der gegenüber dem Fördermittelgeber nachgewiesen werden muss. Erst dann kann die abschließende Bearbeitung des Fördermittelantrags erfolgen. Die zusätzlichen Mittel kommen aus allgemeinen Schlüsselzuweisungen des Freistaates sowie Umplanungen innerhalb des Tiefbauamtes, unter anderem weil sich der Bau des Radweges Küchwald-Wüstenbrand wegen offener Abstimmungen verzögert hat und an der Brücke der Neefestraße an der Einfahrt zum Neefepark weitere Untersuchungen die Baumaßnahme frühestens 2023 ermöglichen. Der geplante Fernbusterminal an der Dresdner Straße soll ebenfalls später entstehen.

Für den neuen Busbahnhof sollen auf dem derzeitigen Vorplatz des Hauptbahnhofes sechs Bussteige für den Regionalverkehr entstehen. Zudem erfolgt eine Neuordnung der Stellflächen für Taxis und Car Sharing-Anbieter. Parkplätze sollen teilweise mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden, ebenso wird es Fahrradstellplätze geben.