Zusammenarbeit in der Pilotphase

asyl Bund und Freistaat wollen für AnkER-Zentren kooperieren

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Foto: Radek Procyk/Getty Images

Der Freistaat unterstützt den Bund künftig bei der Testphase der sogenannten "AnkER-Zentren" zur Beschleunigung der Asylverfahren. Darauf einigten sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der sächsische Innenminister Roland Wöller gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer. "Ich begrüße sehr, dass Sachsen bereit ist, sich mit einem Pilotprojekt AnkER-Einrichtung zu beteiligen", sagte Seehofer nach dem knapp zweistündigen Gespräch diese Woche in der Dresdner Staatskanzlei. "Der Bund unterstützt Sachsen selbstverständlich sowohl bei der Errichtung als auch beim Betrieb der Einrichtung.

Asylanfragen sollen schnell und rechtssicher beantwortet werden

Durch die Bündelung der verschiedenen Aufgaben in den AnkER-Zentren werden Asylverfahren schnell und sicher erfolgen. Dafür sorge ich, darauf kann sich die Bevölkerung verlassen." Die Idee: Schutzsuchende sollen in Deutschland ohne bürokratische Verzögerungen eine rechtssichere Antwort auf ihre Asylanfrage bekommen. Das komplette Verfahren soll zentral abgewickelt werden. Geplant ist, bis Herbst bundesweit sechs Pilotzentren zu eröffnen.

Klarheit schaffen

Innenminister Roland Wöller: "Wir erhoffen uns von den AnkER-Zentren und der Bündelung aller Zuständigkeiten vorallem sichere und deutlich schnellere Asylverfahren. Es ist wichtig, dass die Menschen, die bei uns berechtigt Schutz suchen, schnell integriert werden und die, die keine Bleibeperspektive haben, schnell eine rechtssichere Entscheidung bekommen, dass sie unser Land wieder verlassen müssen."