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"Zusammenhalt war unser großer Trumpf"

Portrait Danilo Kunze traf im Rückspiel zum wichtigen 1:0

Danilo Kunze war es gegen den VfL Osnabrück vorbehalten, im Aufstiegs-Relegationsrückspiel in der 55. Minute das 1:0 zu erzielen und somit nach der knappen Hinspielniederlage den CFC wieder ins Rennen zu bringen. "Unser Vorteil war damals der Zusammenhalt. Alle Spieler bis auf Torwart Toni Ananiev kamen aus der Region. Das war aus meiner Sicht unser Trumpf", sagt Kunze, der in der Nachwuchsabteilung des FC Karl-Marx-Stadt ausgebildet wurde und nach verschiedenen Stationen 1998 zum CFC zurückkehrte. Der erste Heimauftritt 1998/99 gegen Lok Leipzig, den der CFC 4:3 gewann, gelang Kunze optimal. "Leipzig war sicherlich mit großen Ambitionen angereist, aber ich konnte zwei Tore schießen und so entscheidend mithelfen, dass wir das Spiel gewinnen konnten", sagt der ehemalige Mittelstürmer. Was bisher nur wenige wussten: Danilo Kunze war auch bei den Europapokal-Spielen des FCK 1989 dabei. "Das stimmt, diese Spiele habe ich als Fan und Nachwuchsspieler auf den Zuschauerrängen verfolgt", schmunzelt der 47-Jährige. Im Sommer 2000 wechselte Kunze zum VfB Auerbach und beendete seine Laufbahn 2009 bei Rapid Chemnitz.

 

BLICK beleuchtet in einer Sonderserie zwei Highlights in der Vereinshistorie des FC Karl-Marx-Stadt/Chemnitzer FC. Lesen Sie morgen im letzten Teil  wie ein Himmelblauer vom Sündenbock zum absoluten Helden wurde.



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