Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz in Chemnitz

Gedenken Die VHS lädt am Montagabend zum Gedenken ein

Am heutigen Montagabend lädt die Volkshochschule Chemnitz zum Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten in Chemnitz ein. Anlass ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar.

Zwischen 1939 und 1945 wurden in Chemnitz Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene hauptsächlich für die deutsche Rüstungsindustrie verpflichtet. In der heutigen Veranstaltung werden neuste Ergebnisse der Forschung zu Kriegsendphasen-Verbrechen der Nationalsozialisten in Chemnitz und zur Sklavenarbeit von KZ-Häftlingen vorgestellt. Es wird auch belegt, wie Menschen aus besetzten Ländern zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden.

Das Projekt des "Lokalen Aktionsplans für Demokratie, Toleranz und für ein weltoffenes Chemnitz" ergänzt dabei die in der Gedenkveranstaltung vorgestellten Forschungsergebnisse.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Bürgerschaftlichen Initiative "Historischer Atlas Sachsen 1933 - 1945" des VVN-BdA Chemnitz und der VHS Chemnitz, im Veranstaltungssaal im TIETZ zwischen 19 und 20:30 Uhr statt.