Zwei Millionen Euro für die Kaßberg-Brücke

Förderung Freistaat Sachsen investiert

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Chemnitz hat Fördermittel für die Sanierung der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke erhalten. Foto: Toni Söll

Vor drei Wochen erst erhielt die Brücke an der Kaßbergauffahrt einen neuen Namen samt Beschilderung. In dieser Woche verkündete das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch noch einen Geldsegen: Der Freistaat will rund zwei Millionen Euro für umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke investieren.

Den Förderbescheid übergab Verkehrsstaatssekretär Hartmut Mangold in Dresden an Sven Schulze, Finanzbürgermeister der Stadt Chemnitz. Die Fördermittel stammen aus dem Programm "Brücken in die Zukunft". "Ich freue mich, dass wir die Sanierung der markanten und für die Stadt Chemnitz so wichtigen Brücke unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten unterstützen können", so Staatssekretär Mangold.

Konkret sollen an dem technischen Denkmal Fahrbahn und Gehweg, die angrenzende Stützmauer der Kaßbergauffahrt und dem Treppenaufgang Fabrikstraße saniert werden. Insgesamt hat die Stadt Chemnitz dafür rund 2,8 Millionen Euro eingeplant. Das Programm "Brücken in die Zukunft" wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt und ist mit insgesamt 800 Millionen Euro das größte Investitionsprogramm von Bund, Land und Kommunen in die kommunale Infrastruktur seit 1990.



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