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Norilsk steht nicht mehr an der Spitze

Während Nornickel seine Umweltschutzbemühungen verstärkt, fällt Norilsk aus der Rangliste der Umweltverschmutzung heraus

Ein neuer Bericht des russischen Dienstes für die Aufsicht im Bereich Verbraucherschutz hat die Städte in Russland nach ihrem jeweiligen Grad der Umweltverschmutzung eingestuft. Eine Reihe von Städten wie Novokuznetsk, Omsk, Krasnoyarsk, Cherepovets und Lipetsk tauchten auf, aber eine Änderung war bemerkenswert: Norilsk steht nicht mehr an der Spitze der russischen Städte in Bezug auf die Umweltverschmutzung.

Dies ist eine bedeutsame Leistung und wurde durch eine langjährige Strategie und methodische Bemühungen des Unternehmens Nornickel ermöglicht, die Emissionen und Luftverschmutzung in der Stadt und der gesamten Region zu reduzieren.

Die Umwelt von Norilsk verbessert sich durch die Reduzierung der Schwefeldioxid-Emissionen und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Nornickel. Diese Verbesserung in Bezug auf die Umweltverschmutzung bei Nornickel ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und einer jahrelangen Umsetzung. Dies ist insbesondere das Ergebnis des Nornickel Sulphur Project (Schwefelprojekt). Das Projekt wird in zwei Phasen umgesetzt und wurde 2014 offiziell gestartet.

Die erste Phase lief von 2014 bis 2016 und ist bereits abgeschlossen. Während dieser Zeit verpflichtete sich das Unternehmen, die Schwefeldioxid-Emissionen in Norilsk um 30-35% zu reduzieren, was bisher auch gelungen ist. Darüber hinaus hatte diese Phase ein Budget von 900 Mio. $ und beinhaltete die Stilllegung des bestehenden Nickelwerks, eine Modernisierung des Talnakh-Konzentrators und die Erneuerung der Schmelzkapazitäten im Hüttenwerk Nadezhda.

Die Reduzierung der Schwefeldioxid-Emissionen in Norilsk ist auch das Ziel der zweiten Phase, die derzeit läuft und bis 2022 für die Kola-Division und bis 2030 für die Polar-Division in Norilsk geplant ist. Dazu gehört der Start von Schwefelprojekten in der Nadezhda-Schmelzofen sowie in der Kupferfabrik zum Zweck der Emissionserfassung. Der Schmelzbetrieb in Nickel-Stadt wird dauerhaft ausgesetzt, ebenso die Kupferlinie in der Kola Kupfer-Anlage.

Dieses Projekt hat ein Budget von 3,6 Milliarden Dollar und soll den ökologischen Fußabdruck von Nornickel deutlich reduzieren. Auf der Website des Unternehmens heißt es: "Das Schwefelprogramm bei Kola MMC konzentriert sich auf die Schließung der veralteten Produktion in Nickel Stadt (nahe der norwegischen Grenze) und die nachgelagerte Modernisierung in Monchegorsk. Diese Maßnahmen werden die Schwefeldioxid-Emissionen im russisch-norwegischen Grenzgebiet vollständig eliminieren und die negativen Umweltauswirkungen in Monchegorsk deutlich reduzieren."

Nornickel kämpft gegen Umweltschäden und Luftverschmutzung

Ein weiterer Schritt zur Beseitigung der Umweltverschmutzung in Norilsk sind die Anstrengungen, die Nornickel zur Reduzierung der Luftverschmutzung unternimmt. Derzeit besteht das Ziel, die Schwefeldioxid-Emissionen in der Kola-Division bis 2021 um 85% und in der Polar-Division bis 2025 um 90% zu reduzieren. Dies wird durch den Start des Anker-Schwefel-Projekts in der Nadezhda-Schmelzofen und ähnliche Projekte im Kupferwerk erreicht. Der Schmelzbetrieb in Nickel Stadt wird ebenfalls optimiert, um die Kohlenmonoxid-Emissionen zu reduzieren.

Dank all dieser Maßnahmen wird die Umwelt von Norilsk in den nächsten Jahren enorm profitieren, da sich die Ökologie verbessert und auch die Verschmutzung deutlich sinken wird.

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