Warum Tattoo-Model Peggy aus der Nähe des Sachsenrings ihre Haut wie ein Tagebuch trägt

Viele ihrer Tattoos fallen sofort auf. Doch erst mit den Geschichten dahinter wird klar, warum Hund Ayk und ihre Familie so viel bedeuten.

Zwickau

In direkter Nachbarschaft des Sachsenrings ist Tattoo-Model Peggy zu Hause. Mit ihrem Hund Ayk hat sie einen Mitbewohner, der ihr wirklich wichtig ist. Deshalb durfte er natürlich auch mit zum Fotoshooting, wo er zumindest manchmal gut "mitgearbeitet" hat.

 

Das erste Tattoo gab es mit 17

Die heute 41-Jährige hat sich erstes Tattoo mit 17 stechen lassen als sie im Urlaub war. Da war noch nicht absehbar, dass es irgendwann so viele sind wie heute, doch das ist ja bei vielen Tattoofans der Fall. "Irgendwann ist es wie eine Sucht", erzählt Peggy, die in der Gastronomie tätig ist und entsprechende besondere Arbeitszeiten hat. Lange Spaziergänge mit ihrem Vierbeiner gibt es aber trotzdem regelmäßig.

 

Der bunte Arm fällt auf

Während sie heute Tattoos in der Stilrichtung "Blackwork" schätzt, war das früher einmal anders. Der Arm ist kunterbunt. Unter anderem sind Kirschen, eine Tattoo-Maschine und allerlei comicartige Figuren zu sehen. Es gab schon Überlegungen, die Motive auf dem Arm abzudunkeln, doch irgendwie gehört er ja auch zu Peggy und ihrem Leben.

 

Die Familie ist ihr wichtig

Auf der rechten Wade sind ihre Eltern zu sehen. Das Hochzeitsfoto wurde dort als Tattoo umgesetzt. Auch der Großvater ist auf der Wade verewigt. "Mit meinem Opa habe ich viel Zeit verbracht. Er war mir wirklich sehr wichtig", erzählt die 41-Jährige, die auch von Höhen und Tiefen im eigenen Leben berichtet. Auf ihrem Rücken trägt sie unter anderem auch noch Bilder ihrer früheren Hunde Cookie und Muffin, genauso große grafische Motive bis hinauf an den Hinterkopf.

 

Etwas Provokation ist auch dabei

Die dünne Linie von der Lippe bis zum Hals, wo sich grafische Motive anschließen, ist laut Peggy eine besondere Tätowierung, die es auch bei Naturvölkern gibt. Für Schutz und Schönheit steht sie dort beispielsweise. "Ab und zu wollte ich schon auch provozieren", verrät Peggy, die viele Jahre mit einem Tätowierer zusammen war und entsprechend oft "unter die Nadel" kam. Hätte sie alle Tattoos regulär stechen lassen, wäre auf jeden Fall ein Betrag von mehr als 10.000 Euro nötig gewesen. Weitere Ideen und Wünsche gibt es natürlich, doch da ist eben manchmal auch Geduld gefragt.

 

Es gibt auch noch andere Interessen

"Man bekommt oft den Hund, den man braucht", sagt Peggy über ihren Ayk. Die Zeit in der Natur, aber auch das Reisen und Fotos sind weitere Hobbys von Peggy, die sich unter anderem für den Mond als Fotomotiv begeistern kann.

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