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Corona: Forderung nach besserem Schutzkonzept für Menschen mit Behinderung

Pandemie Schutz von Menschen mit Behinderung während der Pandemie

Viele Menschen mit Behinderungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung. Hinzu kommt, dass sie aufgrund eines Assistenz- und Pflegebedarfs oder des Lebens in einer Einrichtung auch einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. In einer Erklärung haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern konkrete Forderungen gestellt, wie zukünftig der Schutz von Menschen mit Behinderungen während der Pandemie-Lage verbessert werden kann. Bei vielen Menschen mit Behinderungen bestehen Verunsicherungen, wie sie in der Impfpriorisierung berücksichtigt werden. Deshalb fordern die Beauftragten unter anderem, dass in Ergänzung zur Impfstrategie insbesondere vulnerable Gruppen in die Lage versetzt werden sollen, sich bestmöglich zu schützen. Dies soll durch eine ausgeweitete Versorgung mit FFP2-Masken oder dem Anspruch auf Schnelltests für Menschen mit einem erhöhten Infektrisiko und deren Assistenz- und Pflegekräfte erfolgen.

 

Zudem wird in der Erklärung der barrierefreie Zugang zu Impfungen und die Versorgung mit Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln angesprochen.