blick.de - News, Events und Lifestyle
Spiele
E-Paper
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Tipp der Woche
      Neu
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Deutschland & Welt
  2. Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden

Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden

Es geht um Leben und Tod: Viele Menschen unterstützen Organspende - lassen sich aber nicht als mögliche Spender registrieren. Mehrere Abgeordneten-Gruppen im Bundestag wollen das ändern.

Von dpa
06.05.2026, 14:19 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
  • 1/2
    Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden - Ort der Organentnahme ist das Krankenhaus - aber reichen die Regeln für die Organspende aus? (Symbolfoto)
    Ort der Organentnahme ist das Krankenhaus - aber reichen die Regeln für die Organspende aus? (Symbolfoto) Bild: Daniel Reinhardt/dpa
  • 2/2
    Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden - Bereits 2020 stimmte der Bundestag über neue Organspenderegeln ab - hier Jens Spahn (CDU), damals Gesundheitsminister, neben Gitta Connemann (CDU) bei der Abstimmung. (Archivfoto)
    Bereits 2020 stimmte der Bundestag über neue Organspenderegeln ab - hier Jens Spahn (CDU), damals Gesundheitsminister, neben Gitta Connemann (CDU) bei der Abstimmung. (Archivfoto) Bild: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Im Ringen um mehr lebensrettende Organspenden in Deutschland gibt es im Bundestag neue Forderungen nach einer grundlegenden Reform - und Warnungen vor solchen Änderungen. Eine neu gegründete Gruppe aus Abgeordneten von CDU, CSU, SPD, Linken und Grünen warnte in Berlin vor einem "Grundrechtseingriff, wie es bei der sogenannten Widerspruchsregelung der Fall wäre". An diesem Donnerstag wollen Anhänger so einer Widerspruchslösung ihre Vorschläge präsentieren.

Eine Widerspruchslösung bedeutet: Jeder gilt zunächst als Organspender - außer, man widerspricht ausdrücklich. Auch die Anhänger so einer Lösung, die ihre Vorschläge am Donnerstag vorstellen wollen, kommen aus allen Fraktionen bis auf die AfD. Ihre Forderung wird bereits mit der Ankündigung ihres Auftritts deutlich: "Paradigmenwechsel in der Organspende - Widerspruchsregelung jetzt!", heißt es dort. 

Bereits im Dezember 2024 hatte der Bundestag erstmals über eine fraktionsübergreifende Initiative für die Einführung einer Widerspruchsregelung debattiert. Wenige Monate darauf kam mit dem Ampel-Ende aber das vorzeitige Ende der jüngsten Legislaturperiode.

Gruppe warnt vor Widerspruchslösung

Die Gruppe, die nun vor einer Widerspruchslösung warnt, hat das Motto: "Schweigen ist keine Zustimmung - Freiwilligkeit stärken, Organspenden erhöhen." Ihr Ziel sei es, die freiwillige und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken, teilte die Gruppe in einer Mitteilung mit, die von dem CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger verbreitet wurde.

"Die Widerspruchsregelung ist eine Scheinlösung", argumentiert die neue Gruppe um Pilsinger. "Es gibt keine ausreichende Evidenz im internationalen Vergleich, dass sie zu mehr realisierten Organspenden führt." Stattdessen bedeute sie einen Eingriff in die Grundrechte. Denn das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod. 

"Zentrale Bausteine nicht umgesetzt"

Stattdessen fordert diese Gruppe, für mehr Spenderorgane bestehende Gesetze in Bund und Ländern umzusetzen. Die Gruppe erinnert an ein schon 2022 in Kraft getretenes Gesetz. Ein Kernziel sei gewesen: Alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich bei der Pass- oder Ausweisbeantragung zur Organspende informieren können - und sich dafür direkt eintragen lassen können. "Dieser zentrale Baustein der Reform wurde von den Ländern mit Verweis auf zu hohen personellen Mehraufwand leider nicht umgesetzt."

Nicht erfasst werde heute auch, wen die offizielle Aufklärungsarbeit zur Organspende tatsächlich erreicht, kritisiert die Gruppe. Defizite gebe es bei der Umsetzung einer Reihe zentraler Instrumente, so die Parlamentarier. Im zwei Jahre verspätet eingerichteten Organspenderegister hätten erst rund 515.000 Menschen ihre Entscheidung über eine Spendenbereitschaft dokumentiert. Ein möglicher Grund: technische Hürden. Dabei stünden 85 Prozent der Bevölkerung der Organspende positiv gegenüber, so die Gruppe unter Verweis auf Daten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit.

Gruppe gegen Gruppe

Die Widerspruchsregelung sei "ethisch höchst problematisch". Zudem könne sie Vertrauen nachhaltig beschädigen und im Ergebnis die Spendenbereitschaft gefährden, meint diese Gruppe. Ihr gehören unter anderem die Abgeordneten Michael Brand (CDU), Lars Castellucci (SPD), Ates Gürpinar (Linke), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) an. Für eine Widerspruchsregelung einsetzen wollen sich am Donnerstag Sabine Dittmar (SPD), Gitta Connemann (CDU), Armin Grau (Grüne) und Julia-Christina Stange (Die Linke).

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • BSW erhebt Bedenken gegen Polizeigesetze der Länder - Was darf, was soll die Polizei? In Thüringen, Sachsen und Brandenburg stehen Reformen der Polizeigesetze an. (Symbolbild)
    Zünglein an der Waage

    BSW erhebt Bedenken gegen Polizeigesetze der Länder

  • Angriffe auf Parteivertreter: Anstieg um knapp 40 Prozent - 2024 wurden besonders viele Politikerinnen und Politiker der Grünen attackiert. (Archivfoto)
    Statistik der Polizei

    Angriffe auf Parteivertreter: Anstieg um knapp 40 Prozent

  • Koalition will liefern: Kommt der Sommer der Reformen? - Die Koalition steht unter Handlungsdruck. (Archivbild)
    Bundesregierung

    Koalition will liefern: Kommt der Sommer der Reformen?

  • Koalition sucht neue Entlastung nach Bundesrats-Nein - Bundeskanzler Friedrich Merz (r., CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) treffen sich am Dienstag mit den Spitzen der Koalition zu Beratungen im Koalitionsausschuss.
    Entlastungsprämie

    Koalition sucht neue Entlastung nach Bundesrats-Nein

  • Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher - Bei den Organspenden erreicht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn nur einen hinteren Rang. (Archivbild)
    Debatte über Organspende

    Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher

  • CDU
  • Krankenhaus
  • SPD
  • Berlin
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Erzgebirge

    Vorstand von Erzgebirge Aue stellt sich Fragen der Mitglieder – Das waren die wichtigsten Aussagen
  • 2.Leipzig

    Nach Tiger-Ausbruch bei Carmen Zander: Warum die Lage in Dölzig eskalieren musste
  • 3.Boulevard

    Campino über letztes Album: "So ist es jetzt"

Prospekte & Magazine


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo