blick.de - News, Events und Lifestyle
Videos Spiele
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Videos
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Weinfest Chemnitz
      Neu
    • Tipp der Woche
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Deutschland & Welt
  2. Abschiebung nach Afghanistan nicht mehr nur für Straftäter

Abschiebung nach Afghanistan nicht mehr nur für Straftäter

Hessen weist auf neue Vorgaben der Bundespolizei hin: Es seien "künftig regelhafte Abschiebungen von Ausreisepflichtigen nach Afghanistan möglich", sagt Landesinnenminister Poseck.

Von dpa
22.07.2026, 18:53 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
BLICK.de bei Google bevorzugen
  • Abschiebung nach Afghanistan nicht mehr nur für Straftäter - Hessens Innenminister will von erweiterten Abschiebemöglichkeiten Gebrauch machen. (Archivbild)
    Hessens Innenminister will von erweiterten Abschiebemöglichkeiten Gebrauch machen. (Archivbild) Bild: Hannes P. Albert/dpa
Berlin

Der Bund hat nach Angaben des hessischen Innenministeriums den Weg für mehr Abschiebungen nach Afghanistan geebnet. Die Bundespolizei habe mitgeteilt, "dass die bislang bestehenden Einschränkungen bei der Vorführung afghanischer Staatsangehöriger zur Identifizierung - Straftäter und Gefährder - aufgehoben sind", heißt es in einem Erlass des Ministeriums.

Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte auf Anfrage, der Bund habe die Voraussetzungen dafür geschaffen, "dass zukünftig regelhafte Abschiebungen von Ausreisepflichtigen nach Afghanistan möglich sind". Schwerpunkt Hessens werde weiter die Abschiebung von Straftätern und Gefährdern sein. "Hessen wird aber auch von darüber hinausgehenden Möglichkeiten Gebrauch machen."

Identifizierung durch Vertreter der Taliban

Bei der im Erlass erwähnten Vorführung zur Identifizierung geht es um die Vorbereitung von Abschiebungen: Mit Vertretern der islamistischen Taliban-Regierung wird versucht, die Identität ausreisepflichtiger Personen zu klären und nötigenfalls Reisedokumente auszustellen. Dem hessischen Erlass zufolge gibt es nur noch wenige Ausnahmen von dem Verfahren. Die Auswahlkriterien blieben aber: männlich, volljährig, alleinstehend und vollziehbar ausreisepflichtig.

An der Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den islamistischen Taliban hatte es Kritik gegeben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wies dies aber kürzlich zurück. 

Die Bundespolizei war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auch das Bundesinnenministerium äußerte sich zunächst nicht. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte erst am Montag bekräftigt, Abschiebungen in Länder wie Afghanistan zu forcieren. Er bezog dies auf Straftäter vor dem Hintergrund eines tödlichen Angriffs auf einen Studenten in Trier. 

Kritik vom Flüchtlingsrat

Der hessische Flüchtlingsrat äußerte sich besorgt über die Erweiterung des Personenkreises. "Wir lehnen Abschiebungen nach Afghanistan prinzipiell ab", erklärte die Organisation. "Jetzt aber sämtliche Einschränkungen, die bislang bestanden hatten, fallenzulassen und damit auch nicht vorbestrafte Afghanen zur Abschiebung freizugeben, ist unverantwortlich". Die Linken-Innenpolitikerin Clara Bünger sagte, Abschiebungen nach Afghanistan würden schrittweise normalisiert. "Das verstößt aus meiner Sicht gegen menschenrechtliche Schutzvorschriften."

Hessens Innenminister Poseck betonte indes, wer ausreisepflichtig sei, müsse das Land verlassen. "Die Ausreisepflicht steht auch erst am Ende eines langen rechtsstaatlichen Verfahrens", erklärte der CDU-Politiker.

Ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums sagte: "Wer kein Aufenthaltsrecht hat oder gegen geltende Gesetze in Deutschland verstößt, muss unser Land wieder verlassen." Die Rückführung von Straftätern und Gefährdern habe oberste Priorität. Aber auch abgelehnte Asylbewerber, denen keine Gefahr drohe, müssten Deutschland wieder verlassen.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Deutschland schiebt erneut nach Afghanistan ab - Am frühen Dienstagmorgen startete erneut ein Abschiebeflug von Leipzig-Halle nach Afghanistan.
    Rückführungen

    Deutschland schiebt erneut nach Afghanistan ab

  • Deutschland schiebt 31 Männer nach Afghanistan ab - Am frühen Dienstagmorgen startete erneut ein Abschiebeflug von Leipzig-Halle nach Afghanistan.
    Rückführungen

    Deutschland schiebt 31 Männer nach Afghanistan ab

  • Protest gegen möglichen Abschiebeflug nach Afghanistan - Vom Flughafen Leipzig/Halle aus sind bereits mehrere Abschiebeflüge nach Afghanistan gestartet. (Archivbild)
    Migration

    Protest gegen möglichen Abschiebeflug nach Afghanistan

  • Bekennervideo und Treueeid auf IS nach CSD-Anschlag entdeckt - Nach dem Terroranschlag beim Berliner CSD debattieren Politiker über eine schärfere Überwachung islamistischer Gefährder.
    Gefahr durch Islamismus

    Bekennervideo und Treueeid auf IS nach CSD-Anschlag entdeckt

  • Hessen
  • Taliban
  • CDU
  • Afghanistan
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Leipzig

    Explosion in Sachsen: Zwei Personen schwer verletzt
  • 2.Erzgebirge

    Baustellen-Update Erzgebirge: Wichtige Straßen ab Montag gesperrt - das müssen Pendler jetzt wissen
  • 3.Erzgebirge

    Waldbühne anders erleben: Erfolgreicher Auftakt mit Queen und Depeche Mode

Prospekte & Magazine


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo