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Endurosportler Mika Ahola starb mit 37 Jahren

Endurosport Mit sieben Trophysiegen erfolgreichster Sechstagefahrer aller Zeiten

Für die Motorgeländesportgemeinde war der 15. Januar von 10 Jahren ein rabenschwarzer Tag. An diesem Tag wurde die Endurolegende Mika Ahola aus dem Leben gerissen.

Der Finne, der bei Enduro-Weltmeisterschaften fünfmal in sämtlichen der drei Klassen als Weltmeister hervorging, was bisher nur ihm allein gelang, wurde nur 37 Jahre alt. Der Multiweltmeister ordnete dem Sport alles unter und rangierte über ein Jahrzehnt permanent an der Weltspitze. Die sagenhafte Erfolgsbilanz weist insgesamt 62 WM-Siege aus, allein 9 Saisonsiege erzielte er 2011.

 

Fans trauern über die Nachricht 

Der Finne starb am 15. Januar 2012 im Girona Hospital in Spanien, nachdem er zuvor am Neujahrstag jenes Jahres seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, an den Folgen eines Trainingssturzes, der sich Wochen zuvor zugetragen hatte. Die tragische Nachricht erschütterte neben seinen Berufskollegen auch die Fans bis ins Mark. Auch im Hinblick auf die Sixdays in Sachsen im September war der Tod des Profi-Fahrers für die finnische Nationalmannschaft ein herber Verlust.

 

"Mika Ahola Brave One Trophy"

Erst 2011 gewann der permanent siegeshungrige Mika Ahola auch den WM-Titel in der großen Klasse E3 und schrieb damit ein weiteres Stück Enduro-Geschichte. Trotzdem war er stets auch mannschaftsfähig, einfach ein fairer und rasanter Sportsmann. So brachte er 1996 in seinem Heimatland die finnische Nationalmannschaft zum allerersten Sieg innerhalb der Trophy bei den Sixdays.

Insgesamt holte Finnland seitdem acht Siege. An sieben davon hatte Mika Ahola gewichtigen Anteil. Er ist damit nicht nur der erfolgreichste finnische Endurosportler bei dieser prestigeträchtigen Veranstaltung, er führt auch die Welt-Bestenliste bis heute an. Seit 2012 wird deshalb ihm zu Ehren in der Enduro-WM die "Mika Ahola Brave One Trophy" vergeben. Diese gewinnt derjenige, der über die Saison hinaus die besten Zeiten im Enduro-Test erzielt.