Gößnitzer Open Air mit 20 Bands: Eine kommt aus Island

Musikfans sind voller Vorfreude: Vom 31. Juli bis 2. August geht das 33. Gößnitzer Open Air über die Bühne(n). 20 Musikbands ganz verschiedener Genres und eine familiäre Atmosphäre erwartet die Fans. Eine Band kommt sogar aus Island.

Gößnitz

„Was 1993 als kleines Musikfest begann, ist heute eines der bodenständigsten Festivals in Thüringen – fernab von Kommerz, aber mit umso mehr Herzblut“, sagt Henry Mersiowsky vom Musikfest des Vereins Initiative für Musik und Kultur Gößnitz e.V. „Vieles verändert sich, doch manches bleibt beim ganz bewusst, wie es ist: keine Trennung zwischen Bühne und Zeltplatz, entspanntes Zelten direkt am Auto und faire Preise sorgen für die einzigartige Atmosphäre, die das Festival auszeichnet.“

Das Programm für Donnerstag und Freitag

Und so sieht das Programm aus. Das Open Air wird am Donnerstagabend im Bierzelt mit Rocksack eröffnet. Die Band steht für ehrlichen, handgemachten Rock und jede Menge Spielfreude.

Am Freitag heißt es dann: Bühne frei und Lautstärke aufdrehen! Die Newcomer „Black Silhouettes“ vom Bandwettbewerb ‚Bands on Stage‘ eröffnen mit Modern Rock das Festival. Coppelius entführen das Publikum mit ihrer Mischung aus Metal, Klassik und viktorianischem Charme in eine ganz eigene Klangwelt. Mit Heavy Saurus kommen die jüngsten Festivalgäste auf ihre Kosten – die rockenden Dinosaurier sorgen garantiert für strahlende Gesichter.

Danach übernehmen Knorkator mit ihrem Mix aus musikalischem Wahnsinn, Humor und harter Musik die Bühne. Versengold begeistern mit eingängigen Folk-Rock-Hymnen, bevor Dritte Wahl ihren Punkrock präsentieren.

Zum Abschluss des Freitags liefern Nitrogods eine ordentliche Portion Hard Rock und Rock‘n‘Roll – laut, ehrlich und schnörkellos.

Vom Mittelalter bis nach Island

Der Samstag startet traditionell im Bierzelt. Diesmal sorgen die Surfband Pozor Fla und Kirsche & Co. für den perfekten Festivalmorgen. Auf der Hauptbühne eröffnen Double Wide den Nachmittag mit einem Mix aus Wüstenrock-Grooves, brachialem Doom und düster-hypnotischen Momenten.

Harpyie verbinden Mittelalter-Rock mit modernen Metal-Einflüssen und bringen dies schnell auf Betriebstemperatur. End of Green liefern ihren Dark Rock voller Melancholie und Intensität. Mit Corvus Corax wird es archaisch, laut und spektakulär – Dudelsäcke, Trommeln und mittelalterliche Klanggewalt sind dabei.

Danach geht es nach Island: Sólstafir aus Reykjavik kommen mit atmosphärischen Klanglandschaften zwischen Post Rock und Metal. Fiddler‘s Green verwandeln das Festivalgelände mit Irish Speedfolk in eine riesige Party, bevor RMC den Abend mit einer Rammstein-Cover-Rockshow zum Kochen bringen. Parallel sorgen auf der Zeltbühne Clinical Riot und Sons of Arrakis für Sounds zwischen Rock und Stoner.

Der Sonntag klingt das Festival aus

Am Sonntag klingt das Festival eintrittsfrei aus. Zum musikalischen Frühschoppen sorgt Zentromer für Stimmung. „Damit verabschiedet sich die Festivalfamilie bis zum nächsten Jahr“, spricht Henry Mersiowsky für sein gesamtes Team.

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