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  2. IAEA: Einigung auf Waffenruhe beim AKW Saporischschja

IAEA: Einigung auf Waffenruhe beim AKW Saporischschja

Seit fast vier Jahren verläuft die russisch-ukrainische Frontlinie unweit des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Für die Reparatur einer Stromleitung vermittelte eine UN-Behörde.

16.01.2026, 21:43 Uhr
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  • IAEA: Einigung auf Waffenruhe beim AKW Saporischschja - Das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja steht seit fast vier Jahren unter russischer Kontrolle und befindet sich nahe der Frontlinie. (Archivbild)
    Das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja steht seit fast vier Jahren unter russischer Kontrolle und befindet sich nahe der Frontlinie. (Archivbild) Foto: Victor/Xinhua/dpa
Wien

Für die Reparatur einer beschädigten Stromleitung haben die Kriegsgegner Ukraine und Russland zum vierten Mal eine örtliche Waffenruhe unweit des russisch kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja vereinbart. "Techniker des ukrainischen Stromnetzbetreibers werden voraussichtlich in den kommenden Tagen mit den Reparaturarbeiten an der 330-Kilovolt-Leitung beginnen", teilte die Internationale Atomaufsichtsbehörde (IAEA) in Wien mit. Ein IAEA-Team werde die Arbeiten überwachen. 

Die Leitung war demnach vor zwei Wochen infolge von Kämpfen beschädigt worden. Anlagen des stillgelegten AKWs seien nur über die verbliebene 750-Kilovolt-Leitung mit Strom versorgt worden.

Nach dem russischen Überfall vom Februar 2022 ist das mit sechs Blöcken und einer Bruttoleistung von 6.000 Megawatt größte Kernkraftwerk Europas von russischen Truppen besetzt worden. Alle Reaktoren wurden inzwischen heruntergefahren. Für die Kühlung ist jedoch weiter Strom notwendig, der über zwei immer wieder durch Beschuss beschädigte Stromleitungen bereitgestellt wird. Bei einem Ausfall der Stromversorgung springen Dieselgeneratoren ein. Im Kraftwerk anwesende Experten der IAEA berichten regelmäßig über hörbare Explosionen in der Nähe der Anlagen.

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Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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