blick.de - News, Events und Lifestyle
Spiele
E-Paper
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Tipp der Woche
      Neu
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Deutschland & Welt
  2. Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht

Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht

Explosive Weltlage, galoppierende Energiepreise, Zoff innerhalb der Regierung - die Spitzen der Koalition hatten viel zu besprechen am Wochenende - bis in die Nacht zu Montag.

Von dpa
13.04.2026, 02:59 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
  • 1/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - Nach zwei langen Verhandlungstagen wurden zunächst noch keine Ergebnisse mitgeteilt.
    Nach zwei langen Verhandlungstagen wurden zunächst noch keine Ergebnisse mitgeteilt. Bild: Christophe Gateau/dpa
  • 2/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - Vor dem Wochenende hatten Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche auf ihren Positionen gepocht.
    Vor dem Wochenende hatten Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche auf ihren Positionen gepocht. Bild: Christophe Gateau/dpa
  • 3/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - Die Villa Borsig - Verhandlungsort für Spitzenkoalitionäre am Wochenende.
    Die Villa Borsig - Verhandlungsort für Spitzenkoalitionäre am Wochenende. Bild: Carsten Koall/dpa
  • 4/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - Zwei Tage lang berieten führende Koalitionäre am Rande Berlins.
    Zwei Tage lang berieten führende Koalitionäre am Rande Berlins. Bild: Carsten Koall/dpa
  • 5/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - In der Villa Borsig ging das Kabinett bereits im Herbst in Klausur.
    In der Villa Borsig ging das Kabinett bereits im Herbst in Klausur. Bild: Carsten Koall/dpa
  • 6/6
    Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht - Von den Verhandlungen drang nichts nach außen.
    Von den Verhandlungen drang nichts nach außen. Bild: Carsten Koall/dpa
Berlin

Die Spitzen der Koalition haben bis in die Nacht in der Berliner Villa Borsig über die Energiepreiskrise und anstehende Reformprojekte beraten. Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht verließen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und andere führende Politiker des schwarz-roten Regierungsbündnisses das Gästehaus des Auswärtigen Amts am Tegeler See im Norden der Hauptstadt, ohne über Ergebnisse der Verhandlungen zu berichten, die das ganze Wochenende über liefen. Dem Vernehmen nach soll es am Montag aber wahrscheinlich eine Pressekonferenz dazu geben. 

Der Handlungsdruck ist groß. Während die Koalitionäre in der Villa Borsig hinter verschlossenen Türen berieten, drehte sich die Welt draußen weiter. Nach ergebnislosen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran droht wieder eine Zuspitzung der Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump kündigte die Blockade der Straße von Hormus an, die Ölpreise stiegen daraufhin wieder. Angesichts der hohen Spritpreise werden die Forderungen nach Entlastungen immer lauter. Auch bei grundlegenden Sozialreformen werden bis zum Sommer Entscheidungen erwartet. 

Ministerpräsidenten ungeduldig

Insbesondere den Regierungschefs der drei Bundesländer, in denen in diesem Jahr noch Landtagswahlen stattfinden, geht die Entscheidungsfindung in Berlin viel zu langsam. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze, ein Parteifreund von Kanzler Friedrich Merz, meldet sich oft mehrfach täglich zu Wort. "Der Benzinpreis-Frust ist groß wie nie. Wir brauchen diese Woche Ergebnisse, wie die hohen Spritpreise endlich sinken. Wichtig dabei ist, dass Bürger und Firmen die Senkung sofort spüren und nicht erst in Wochen oder Monaten", mahnte der CDU-Politiker in der "Bild".

Im ARD-"Bericht aus Berlin" rief er zur Aussetzung der CO2-Steuer auf Kraftstoffe auf. Das verlangte auch Thüringens Regierungschef Mario Voigt (CDU) in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Die Lage sei ernst, Entlastung an den Zapfsäulen notwendig.

Auch Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) machen Druck. Beide haben wie Schulze im September in ihren Ländern Wahlen zu bestehen. Schwesig verlangte bereits ein Sondertreffen der Regierungschefs der Länder mit dem Kanzler zu Thema Energiepreise. Das forderten auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (beide SPD).

"Nicht zu einer Ampel 2.0 werden"

Das Bild, das Schwarz-Rot in den letzten Tagen abgegeben hat, erinnert selbst Leute in den eigenen Reihen an die am Dauerstreit zerbrochene Ampel-Regierung von SPD, Grünen und FDP. "Wir müssen hier aufpassen, dass wir nicht zu einer Ampel 2.0 werden in Deutschland", warnte Sachsens-Anhalts Regierungschef Schulze in der ARD. In der Villa Borsig hatte sich das Kabinett bereits im September zur Klausur getroffen, um zu beraten, wie die Stimmung im Land gedreht werden kann. Auch vergangenes Wochenende wählten die Spitzenkoalitionäre statt Kanzleramt das abgeschiedene Gästehaus des Auswärtigen Amtes mit Blick auf den See.

Vor dem Wochenende kochten die Emotionen in der Koalition hoch. Finanzminister Klingbeil hatte Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu Krisenberatungen getroffen und trotz einer anderen Positionierung des Kanzlers medienwirksam auf die SPD-Positionen gepocht. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) trat kurzfristig vor die Kameras und übte scharfe Kritik an den SPD-Vorschlägen.

Reiche bekommt Rückendeckung von einflussreichen Unionisten

Merz forderte seine Parteifreundin daraufhin zur Zurückhaltung auf. Auch aus dem CDU-Sozialflügel kam Kritik an Reiche. Sie erhielt aber auch reichlich Rückendeckung von der Jungen Union und dem einflussreichen Parlamentskreis Mittelstand der Unionsfraktion. Am Wochenende war von der Wirtschaftsministerin wie auch von anderen Spitzenkoalitionären während der laufenden Beratungen nichts zu hören. Ein fest vereinbartes ZDF-Interview mit Reiche für die sonntägliche "Berlin direkt"-Sendung fand nicht statt, wie ZDF-Moderatorin Andrea Maurer sagte.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Länder stoppen Entlastungsprämie der Regierung - Weitere Schlappe für die Spitzen der Koalition in Krisenzeiten.
    Bundesrat

    Länder stoppen Entlastungsprämie der Regierung

  • Koalition plant Kostenbremse für Mieter bei neuem Heizgesetz - Heizen mit Öl, Gas oder Strom: Alles soll weiter möglich sein. (Symbolbild)
    Energiepolitik

    Koalition plant Kostenbremse für Mieter bei neuem Heizgesetz

  • Finanzloch: Sachsen reagiert mit Schulden und Stellenabbau - Sachsen will bis 2040 durch Altersabgänge knapp 9.000 Stellen abbauen.
    Haushaltsklausur

    Finanzloch: Sachsen reagiert mit Schulden und Stellenabbau

  • Bündnis ohne Bestandsgarantie - Von diesen drei Männern hängt das Gelingen der schwarz-roten Koalition maßgeblich ab. (Archivfoto)
    Ein Jahr Bundesregierung

    Bündnis ohne Bestandsgarantie

  • Sichtbar werden mit Fleiß - Schulzes Kampf gegen die AfD - In den ersten Monaten als Regierungschef hat Sven Schulze (CDU) in der Wirtschaftspolitik Erfolge verbucht - aber wird das reichen?
    Sachsen-Anhalt

    Sichtbar werden mit Fleiß - Schulzes Kampf gegen die AfD

  • Iran
  • Sven Schulze
  • CDU
  • Lars Klingbeil
  • Donald Trump
  • SPD
  • Friedrich Merz
  • Berlin
  • USA
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Erzgebirge

    Erzgebirge: PKW kracht gegen Baum – Fahrer verletzt ins Krankenhaus
  • 2.Erzgebirge

    Mehrere Straßen im Erzgebirge dicht: Wo ab Montag gebaut wird
  • 3.Erzgebirge

    Tragischer Unfall in Aue: Person tot in Kleingartenanlage aufgefunden

Prospekte & Magazine


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo