blick.de - News, Events und Lifestyle
Videos Spiele
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Videos
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Weinfest Chemnitz
      Neu
    • Tipp der Woche
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Deutschland & Welt
  2. VW-Chef nennt erstmals eine Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht

VW-Chef nennt erstmals eine Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht

Volkswagen-Chef Blume hat sich lange nicht zum geplanten Stellenabbau bei dem Autoriesen geäußert. Nun macht er erstmals klar, wie viele Jobs bedroht sind. Und was ist mit den deutschen Standorten?

Von dpa
13.07.2026, 12:51 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
BLICK.de bei Google bevorzugen
  • 1/2
    VW-Chef nennt erstmals eine Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht - Bis zu 50.000 Jobs könnten bei VW bedroht sein. (Archivbild)
    Bis zu 50.000 Jobs könnten bei VW bedroht sein. (Archivbild) Bild: Julian Stratenschulte/dpa
  • 2/2
    VW-Chef nennt erstmals eine Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht - Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume äußert sich erstmals zum möglichen Ausmaß des Stellenabbaus. (Archivbild)
    Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume äußert sich erstmals zum möglichen Ausmaß des Stellenabbaus. (Archivbild) Bild: Britta Pedersen/dpa
Wolfsburg

Mitten im Ringen um die Zukunft des größten europäischen Autobauers hat Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume erstmals das mögliche Ausmaß der erwarteten Einschnitte beziffert. Ohne Veränderung der Arbeitskosten würde sich eine Größenordnung von rund 50.000 Stellen weltweit ergeben, sagte er einem internen Interview im Volkswagen-Intranet zufolge, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet. 

Diese Zahl ergibt sich laut Blume aus dem Vorhaben, die Kosten für Verwaltung, Infrastruktur und Unterstützung des Kerngeschäfts auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken. Die entsprechenden Kosten lägen bei Volkswagen noch um 20 Prozent über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. Das bedeute, dass "eine theoretische Ableitung ohne Veränderung der Arbeitskosten rund 50.000 Stellen weltweit ergeben" würde.

Höhe des Personalabbaus steht noch nicht fest

Derzeit werde in allen Marken, Gesellschaften und Regionen ermittelt, welche Anpassungen "nötig und möglich" seien. Personalkosten ergäben sich neben der Zahl der Beschäftigten aus den Arbeitskosten. "Diesen Hebel müssen wir ebenfalls ziehen", sagte er und deutete damit an, dass das genaue Ausmaß des Personalabbaus wohl noch nicht feststeht.

Bis 2030 hatte Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen in Deutschland angekündigt. 35.000 Jobs sollen bei der Kernmarke wegfallen, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche. Mehr als 37.000 Beschäftigte hätten bereits entsprechende Vereinbarungen unterschrieben, bis zum Jahresende sollten rund 27.000 Beschäftigte ausgeschieden sein, sagte Blume nun.

Blume: Intelligente Lösungen sind besser als Werkschließungen

Die Äußerungen kommen wenige Tage nach der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, bei der Blume einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll. Was konkret im abgelehnten Paket steht, war zunächst nur aus Medienberichten bekannt - demnach könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, sogar von 120.000 war die Rede. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland könnten zudem von Schließung bedroht sein: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm.

"Überkapazitäten kosten Geld", sagte Blume im VW-Intranet zu möglichen Werkschließungen. Und: "Die Wahrheit ist auch, dass wir heute für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm in den 30er-Jahren noch keine wettbewerbsgerechte Belegung bestätigen können." Wichtig sei ihm: "Intelligente Lösungen sind immer besser, als ein Werk zu schließen."

Alternative Lösungen werden geprüft

Mut mache, dass die Fabrikkosten bei Volkswagen an den deutschen Standorten allein im vergangenen Jahr um 20 Prozent gesunken seien - das zeige in die richtige Richtung, sagte der Konzernchef. Auch alternative Lösungen würden geprüft, so sei Volkswagen für den Standort Osnabrück mit Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie "in fortgeschrittenen Gesprächen". Er betonte: "Uns ist es wichtig, Beschäftigung zu sichern."

Zuvor hatte der bei Volkswagen mächtige Betriebsrat einen großen Vertrauensverlust in der Belegschaft ausgemacht. Ein Sprecher des Betriebsrates sagte am Sonntag, für Beschäftigte, Zulieferer, Dienstleister und ganze Standortregionen, die am größten Industriekonzern Deutschlands hingen, sei eine schwer erträgliche Lage entstanden: "Insbesondere für unsere mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau, deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, ist dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten."

Hannovers Oberbürgermeister fordert Bekenntnis zum Standort

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay forderte, Volkswagen müsse sich immer zum Standort Deutschland bekennen. "Es ist mit Blick auf den internationalen Wettbewerb absurd, darüber nachzudenken, hoch qualifiziertes Personal nach Hause zu schicken und top moderne Fabriken auslaufen zu lassen", sagte der Grünen-Politiker auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

In Emden sagte Oberbürgermeister Tim Kruithoff, er habe schon am Tag der Aufsichtsratssitzung deutlich gemacht, dass Volkswagen "kreative und intelligente Lösungen entwickeln muss, anstatt immer wieder über Werksschließungen oder einen schleichenden Rückbau von Standorten zu diskutieren". Für Emden erwarte er "eine langfristige Perspektive mit neuen Produkten, neuen Aufgaben und weiteren Investitionen". Der parteilose Politiker betonte: "Die Beschäftigten haben den Wandel zur Elektromobilität mitgetragen, sie haben ihren Beitrag geleistet und verdienen Respekt."

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Sebastian Lechner, machte klar: "Volkswagen ist mit Niedersachsen und seinen Menschen auf besondere Weise verbunden. Deshalb haben der Erhalt und die Zukunftsfähigkeit der niedersächsischen Standorte für uns als Landespolitik höchste Priorität." Er mahnte einen schnellen, klaren und verbindlichen Zukunftsplan an: "Volkswagen braucht wettbewerbsfähige Produkte, effizientere Strukturen und konkrete Investitionsperspektiven für seine Werke."

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Probleme China und Naher Osten: Audi kappt die Prognose - Audi kämpft mit Problemen, das macht sich auch in den Zahlen bemerkbar. (Archivbild)
    Autoindustrie

    Probleme China und Naher Osten: Audi kappt die Prognose

  • Porsche streicht weitere 5.000 Stellen - Bei Porsche sollen noch mehr Stellen wegfallen. (Archivbild)
    Krise in der Autoindustrie

    Porsche streicht weitere 5.000 Stellen

  • BMW baut weltweit 8.000 Jobs ab - BMW will seine weltweite Belegschaft um gut 5 Prozent verkleinern, Deutschland dürfte besonders betroffen sein. (Archivbild)
    Krise der Autoindustrie

    BMW baut weltweit 8.000 Jobs ab

  • Hannover
  • Osnabrück
  • Neckarsulm
  • VW
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Leipzig

    Explosion in Sachsen: Zwei Personen schwer verletzt
  • 2.Erzgebirge

    Baustellen-Update Erzgebirge: Wichtige Straßen ab Montag gesperrt - das müssen Pendler jetzt wissen
  • 3.Erzgebirge

    Waldbühne anders erleben: Erfolgreicher Auftakt mit Queen und Depeche Mode

Prospekte & Magazine


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo