Dresden: Mann stürzt bei Eiseskälte in die Weißeritz – Feuerwehr rettet Unterkühlten aus Fluss

Rettungseinsatz mit Straßensperrung: Bei 2 Grad Außentemperatur rutscht ein Mann einen Hang hinab und landet in der eiskalten Weißeritz.

Dresden

Am späten Dienstagabend kam es in Dresden zu einem dramatischen Zwischenfall: Gegen 22:15 Uhr rutschte im Stadtteil Löbtau ein Mann am Emerich-Ambros-Ufer einen steilen Hang hinab und stürzte in die eiskalte Weißeritz. Zu diesem Zeitpunkt herrschten lediglich zwei Grad Celsius Außentemperatur – Lebensgefahr!

Passanten schlagen Alarm – Feuerwehr im Großeinsatz

Aufmerksame Passanten bemerkten die Notlage des Mannes und setzten umgehend einen Notruf ab. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zum Einsatzort aus. Speziell ausgerüstete Einsatzkräfte in gelben Schutzanzügen stiegen in den Fluss, um die Rettung durchzuführen.

Gerettet, aber unterkühlt – Mann ins Krankenhaus gebracht

Kurze Zeit später konnte der Verunglückte aus dem Wasser geborgen werden. Er wurde sofort im Rettungswagen medizinisch versorgt und schließlich mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht – aber er überlebte den Sturz ins eiskalte Wasser.

Hintergrund: Die Weißeritz – Gefährlicher Fluss bei Winterkälte

Die sogenannte Vereinigte Weißeritz ist ein 13,7 Kilometer langer Zufluss der Elbe. Zusammen mit ihrem längsten Quellfluss, der „Wilden Weißeritz“, misst sie insgesamt 61 Kilometer. Bei winterlichen Temperaturen birgt der Fluss besondere Gefahren, vor allem in städtischen Bereichen mit steilen Uferhängen wie in Dresden-Löbtau.

Straßensperrung während der Rettungsaktion

Während der gesamten Rettungsaktion musste die Straße am Einsatzort komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr lobte das schnelle Handeln der Passanten, das möglicherweise das Leben des Mannes rettete

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