Nach stundenlangem Bangen: Retter befreien Hund aus engem Rohr

Belgischer Schäferhund „Mara“ entwischt beim Spaziergang - Besitzer erlebt dramatische Stunden

Dresden

Dramatische Stunden am Donnerstagmorgen in Dresden: In einem Waldstück im Stadtteil Laubegast musste die Feuerwehr zu einer außergewöhnlichen Tierrettung ausrücken. Der 11 Jahre alte Belgische Schäferhund „Mara“ war während eines Spaziergangs plötzlich entwischt und in ein rund 20 Meter langes Rohr gelaufen. Dort blieb die Hündin schließlich stecken beziehungsweise traute sich nicht mehr aus eigener Kraft zurück ins Freie.

Stundenlanges Bangen

Die Rettungsaktion entwickelte sich schnell zu einem Großeinsatz, an dem neben der Feuerwehr auch das Technische Hilfswerk (THW) beteiligt war. Stundenlang kämpften die Einsatzkräfte darum, den verängstigten Hund lebend aus dem engen Tunnel zu befreien.

Hund entwischte beim Umleinen

Nach Angaben des Besitzers war er gegen 8.30 Uhr mit seiner Hündin unterwegs gewesen, als diese beim Umleinen plötzlich davonlief. Wenige Augenblicke später verschwand „Mara“ in einem unterirdischen Rohr in dem Waldstück. Verzweifelt habe der Besitzer immer wieder den Namen seiner Hündin gerufen. Schließlich alarmierte der Mann die Feuerwehr.

„Mara“ stammt laut Besitzer aus einem Tierheim und gilt als sehr scheu. Die Schäferhündin sei stark auf ihn fixiert gewesen, weshalb die Sorge um das Tier immer größer wurde.

Feuerwehr lokalisierte Hund im Tunnel

Die Feuerwehr Dresden rückte mit Spezialtechnik an und konnte den Hund im Inneren des Rohres orten. Ob „Mara“ tatsächlich feststeckte oder aus Angst nicht mehr zurücklief, blieb zwischenzeitlich unklar. Feuerwehrsprecher Michael Klahre erklärte vor Ort, dass zusätzlich das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät angefordert worden sei. Unter anderem machte sich ein Bagger auf den Weg zur Einsatzstelle, um gegebenenfalls Teile des Bereichs freizulegen.

Versorgung im Fokus

Da die Temperaturen am Donnerstag in Dresden über 20 Grad lagen, stand auch die Versorgung des Tieres im Fokus. Einsatzkräfte führten dem Hund immer wieder Frischluft durch das Rohr zu, um ihn vor den Temperaturen zu schützen.

Besitzer hoffte bis zuletzt auf ein Happy End

Während die Rettungskräfte alles daran setzten, „Mara“ zu erreichen, zeigte sich der Besitzer tief bewegt. Vor Ort präsentierte er Fotos seiner Hündin und dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz.

Die Hoffnung sollte sich schließlich erfüllen: Nach stundenlangem Einsatz konnte der Hund gerettet werden. Für den Besitzer endete der nervenaufreibende Donnerstag damit in großer Erleichterung.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich