Terence Hill lässt grüßen: Dieses Lokal in Sachsen ist nichts für gewöhnliche Gäste und Fleischfresser

Terence Hill ist ein großer Name in der Filmbranche – sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur. In Dresden gibt es seit über 20 Jahren ein Lokal zu seinen Ehren - doch Fleischgerichte finden Besucher hier nicht.

Dresden

Seit August 2025 hat das „Bistro Nobody“ an der Wilsdruffer Straße geöffnet. Unweit der Frauenkirche erwartet Besucher eine Erlebnisgastronomie, die nicht nur Fans von Terence Hill aus aller Welt anzieht.

Gemütlich eingerichtet bietet das Restaurant rund 40 Plätze, während in der zweiten Etage etwa 120 Gäste Platz finden. Hinzu kommen weitere 120 Außenplätze bei passender Witterung.

Terence Hill hat auch sächsische Wurzeln

Der Standort des Bistros ist kein Zufall. Terence Hill, geboren am 29. März 1939 in Venedig, lebte von 1943 bis 1947 mit seiner Familie in Lommatzsch in Sachsen. Seine Mutter stammte aus der Region, sein Vater aus Amelia in Italien, wohin die Familie 1947 zurückkehrte.

Rund 50 Jahre später, im Jahr 1995, besuchte Hill erneut die Orte seiner Kindheit – Lommatzsch und Dresden. Dort erlebte er sowohl schöne Erinnerungen als auch die prägenden Eindrücke der Luftangriffe auf Dresden. Viele Jahre später entstand die Idee, eine Lokalität im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt zu eröffnen. Zunächst gab es ein kleines Eiscafé – und nun das „NOBODY“.

Ein Besuch fühlt sich an wie mitten im Film

Vor allem Fans pilgern in das Bistro, um ihrem Idol näher zu sein – und genau das ist den Machern gelungen. Bereits im Eingangsbereich begrüßt ein Aufsteller mit Terence Hill und seinem langjährigen Filmpartner und Freund Bud Spencer, der 2016 verstarb. Was bleibt, sind die Erinnerungen und die Filme der beiden, die Filmgeschichte geschrieben haben.

Klassiker wie „Die rechte Hand des Teufels“, „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Zwei wie Pech und Schwefel“, „Zwei sind nicht zu bremsen“, „Zwei bärenstarke Typen“, „Die Miami Cops“ oder „Troublemaker“ (ihr letzter gemeinsamer Film) begeistern bis heute Fans weltweit. Auch als Solokünstler überzeugte Terence Hill – ob als Westernheld oder Bergpolizist.

All das wird im Bistro lebendig: Liebevoll präsentiert finden sich zahlreiche originale Filmrequisiten. Im Hintergrund erklingen bekannte Filmmelodien, und im Treppenhaus führt eine Fotogalerie durch unzählige legendäre Filmszenen.

Fans strömen in Scharen herbei und halten ihre Eindrücke fotografisch fest.

Speisekarte mit besonderem Charakter

Ganz nach dem Motto „Da lacht das Herz, wenn‘s was zu fressen gibt“ finden sich auf der Speisekarte und an den Wänden zahlreiche derbe Sprüche – ganz im Stil eines Westerns.

Neben einem großen Eisangebot gibt es kreativ benannte Speisen und Getränke, darunter eigens kreierte Limonaden, Drinks und außergewöhnliche Gerichte. Doch wichtig: Alle Gerichte sind vegan oder vegetarisch, das Hill selbst Vegetarier ist.

Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Aufgrund der großen Beliebtheit empfiehlt sich eine Reservierung.

Anreise – besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Parkplatzsituation rund um den Neumarkt ist angespannt, auch wenn es einige Parkhäuser und Stellflächen gibt.

Deutlich entspannter gestaltet sich die Anreise mit Bus und Straßenbahn.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich