Verdacht auf versuchten Totschlag: Obdachloser Pole mit Messer attackiert

Mann kommt mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus

Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 48-jährigen Russen Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts Dresden erhoben. Dem Beschuldigten liegt versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last.

48-Järiger sticht obdachlosen Polen mit Messer in den Bauch

Ihm wird vorgeworfen, am 15. Februar gegen 15.15 Uhr einem 42-jährigen obdachlosen Polen nach einem vorangegangenen Streit auf dem Schlesischen Platz 1 vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt mit Tötungsvorsatz einmal mit dem Messer in den Bauch gestochen zu haben. Der Geschädigte wurde hierdurch lebensgefährlich verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Er hat den Angriff überlebt.

Beschuldigter festgenommen

Der Beschuldigte wurde am 15. Februar durch die Polizei festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 16. Februar einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er ist bereits erheblich und teilweise einschlägig vorbestraft. Der Beschuldigte hat sich zum Tatvorwurf eingelassen und behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben.

Termin für die Hauptverhandlung steht aus

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.

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