Zwei Unfälle auf der A 17: Autobahn stundenlang voll gesperrt

Lkw prallt gegen Tunnelwand

Dresden-Coschütz

Auf der A17 kam es am Samstag witterungsbedingt zu zwei Verkehrsunfällen, die eine Vollsperrung der Autobahn in beide Richtungen zur Folge hatten. Der erste Unfall ereignete sich gegen 4.10 Uhr im Bereich des Tunneleingangs Coschütz in Fahrtrichtung Dresden.

Ein 41-jähriger Fahrer eines Sattelzuges war von Prag in Richtung Dresden unterwegs, als er bei winterlichen Straßenverhältnissen nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit der Tunnelwand kollidierte. Infolge des Aufpralls riss der Sattelauflieger von der Zugmaschine ab. Der LKW kam anschließend im Tunnel entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen, während der Auflieger auf dem Seitenstreifen verblieb.

Diesel ausgelaufen – hoher Sachschaden

Durch die Kollision lief eine größere Menge Dieselkraftstoff aus. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 70.000 Euro geschätzt. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergung des Fahrzeugs musste die A 17 in Richtung Dresden bis etwa 7.50 Uhr voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr zunächst über die linke Fahrspur freigegeben werden.

Zweiter Unfall in Gegenrichtung bei Altfranken

Gegen 6.30 Uhr kam es in der Gegenrichtung, in Höhe des Tunneleingangs Altfranken, zu einem weiteren Unfall. Ein LKW-Sattelzug verunfallte ebenfalls aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und blockierte Teile der Fahrbahn.

Auffahrunfall nach Ausweichmanöver

Ein nachfolgender 51-jähriger Fahrer eines PKW Skoda wich aus, um die Unfallstelle unbeschadet zu passieren. Ein dahinter fahrender LKW, gesteuert von einem 52-Jährigen, kollidierte jedoch mit dem Skoda. Der PKW-Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen.

Autobahn bis Mittag gesperrt

Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wurde auf etwa 30.000 Euro beziffert. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die A 17 in Richtung Prag bis gegen 12 Uhr voll gesperrt.

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